weather-image
10°
×

Bunte Ostereier – und was der Hase damit zu tun hat

Ein Hase mit Eiern – das passt irgendwie nur Ostern so richtig zusammen. Dass ein Hase die Eier versteckt und nicht etwa ein Huhn, liegt an einem uralten Ritual. Der Hase steht nämlich in vielen Kulturen für „Fruchtbarkeit“ – also für neues Leben. Einige Zeit lang waren auch der Kuckuck oder der Fuchs die Eierbringer. Und auch die Eier stehen für Fruchtbarkeit und neues Leben, weil aus ihnen ja Küken schlüpfen. Neues Leben spielt beim christlichen Osterfest eine große Rolle. Vielleicht kennt ihr ja die Geschichte von Jesus. Er nahm die Sünden der Menschen auf sich, wurde dafür gekreuzigt und starb. Er konnte aber den Tod überwinden. Deswegen feiern wir am Ostersonntag die Auferstehung Jesu von den Toten. Ostern wurde aber schon vor der Zeit von Jesus gefeiert. Damals war es noch ein heidnisches Fest, also ein fest von Ungläubigen, um den Frühling und das neu erwachte Leben zu begrüßen. Erst später haben auch die Christen das Osterfest gefeiert, weil die Begrüßung von neuem Leben gut mit der Auferstehung Jesu zusammenpasste. Dass die Eier bunt gefärbt und versteckt werden, hat auch eine Bedeutung. Vor ganz langer Zeit dienten Eier nämlich noch als Geldersatz für arme Bauern. Viele Menschen haben in der Osterwoche kein Fleisch und keine Eier gegessen. Damit die in der Zeit nicht schlecht wurden, hat man sie einfach gekocht. Damit die gekochten auch von den rohen unterschieden werden konnten, färbte man die Eier. Früher hat man Rote Beete in den Topf gelegt. Die Eier wurden dann rot. Die Farbe Rot passt auch gut zu der Geschichte von der Kreuzigung Jesus. Denn der blutete, als er am Kreuz hing. Und Blut ist auch rot. Irgendwann wurden die Eier in allen Farben gefärbt. Woher die Tradition kommt, dass Eier versteckt werden, ist nicht ganz klar. Vielleicht, weil es einfach mehr Spaß macht…

veröffentlicht am 26.03.2010 um 10:41 Uhr
aktualisiert am 09.04.2010 um 16:12 Uhr

Ein Hase mit Eiern – das passt irgendwie nur Ostern so richtig zusammen. Dass ein Hase die Eier versteckt und nicht etwa ein Huhn, liegt an einem uralten Ritual. Der Hase steht nämlich in vielen Kulturen für „Fruchtbarkeit“ – also für neues Leben. Einige Zeit lang waren auch der Kuckuck oder der Fuchs die Eierbringer. Und auch die Eier stehen für Fruchtbarkeit und neues Leben, weil aus ihnen ja Küken schlüpfen. Neues Leben spielt beim christlichen Osterfest eine große Rolle. Vielleicht kennt ihr ja die Geschichte von Jesus. Er nahm die Sünden der Menschen auf sich, wurde dafür gekreuzigt und starb. Er konnte aber den Tod überwinden. Deswegen feiern wir am Ostersonntag die Auferstehung Jesu von den Toten. Ostern wurde aber schon vor der Zeit von Jesus gefeiert. Damals war es noch ein heidnisches Fest, also ein fest von Ungläubigen, um den Frühling und das neu erwachte Leben zu begrüßen. Erst später haben auch die Christen das Osterfest gefeiert, weil die Begrüßung von neuem Leben gut mit der Auferstehung Jesu zusammenpasste. Dass die Eier bunt gefärbt und versteckt werden, hat auch eine Bedeutung. Vor ganz langer Zeit dienten Eier nämlich noch als Geldersatz für arme Bauern. Viele Menschen haben in der Osterwoche kein Fleisch und keine Eier gegessen. Damit die in der Zeit nicht schlecht wurden, hat man sie einfach gekocht. Damit die gekochten auch von den rohen unterschieden werden konnten, färbte man die Eier. Früher hat man Rote Beete in den Topf gelegt. Die Eier wurden dann rot. Die Farbe Rot passt auch gut zu der Geschichte von der Kreuzigung Jesus. Denn der blutete, als er am Kreuz hing. Und Blut ist auch rot. Irgendwann wurden die Eier in allen Farben gefärbt. Woher die Tradition kommt, dass Eier versteckt werden, ist nicht ganz klar. Vielleicht, weil es einfach mehr Spaß macht… ver/mau



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige