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Horst Schiller zum Leiter des Verbindungskommandos Schaumburg ernannt / Ernennungsurkundenüberreicht

Bundeswehr-Reservisten helfen künftig bei Katastrophen

Wunstorf/Landkreis (at). Die Bundeswehr soll trotz Verringerung der Soldatenzahlen bei Katastrophen einsatzbereit bleiben. Dafür gibt es eine neue Form intensiver Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Stellen. Bindeglieder dieser Zusammenarbeit sind mit Reservisten besetzte zehnköpfige Bezirks- und Kreisverbindungskommandos.

veröffentlicht am 25.01.2007 um 00:00 Uhr

Der Kommandeur des Landeskommandos Niedersachsen, Paul Josef Bac

Im Offizierskasino des Lufttransportgeschwaders 62 in Wunstorf haben die Beauftragten für die Kreise Peine, Hameln/Pyrmont, Schaumburg, Nienburg, Diepholz sowie die Region Hannover und die Stadt Hannover ihre Ernennungsurkunden erhalten. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann und Generalmajor Heinz-Georg Keerl (Wehrbereichskommando I Küste) maßen während der Festveranstaltung dieser neuen Form der militärisch-zivilen Zusammenarbeit große Bedeutung bei. Die Strukturreform der Bundeswehr habe deutlichen Einfluss auf die Hilfe im Katastrophenfall, sagte der Generalmajor. Aber das Verteidigungsministerium und die Bundeswehr garantierten die Einsatzfähigkeit bei der Bekämpfung von Katastrophenfällen. Das sei möglich, indem die Bundeswehr auf ein riesiges Potenzial ständig verfügbarer Reservisten zurückgreife. Das Modell ist bisher in zwei Bundesländern erprobt und wird auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt. Neuer Kommandeur des Landeskommandos Niedersachsen ist Oberst Paul Josef Bacher. Für das Gebiet des Landkreises Schaumburg wurde Horst Schiller in das Amt des Leiters des Verbindungskommandos eingeführt.



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