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Bundeswehr klagt gegen Stadt Hameln

Hat die Stadt Hameln gegen die Belange der Verteidigung verstoßen, in dem sie den Bau von Windrädern bei Hilligsfeld genehmigt hat, obwohl diese in einer Tiefflugzone der Bundeswehr liegen? Diese Frage soll am Donnerstag vor dem Verwaltungsgericht in Hannover erörtert werden. Ursprünglich genehmigt waren sechs Windräder bei Hilligsfeld, gebaut sind inzwischen drei. Gegen den Bau weiterer drei Anlagen hatte die Bundeswehr ein "Ruhen des Verfahrens" vor Gericht erwirkt. Jetzt wird verhandelt, ob die Stadt überhaupt diese Genehmigungen hätte aussprechen dürfen. Der Korridor, in dem die Windkraftanlagen errichtet werden sollen, werde zum Teil auch im Schwarm von bis zu 6 Hubschraubern gleichzeitig im Tiefflug angeflogen, argumentiert die Bundeswehr. Die Stadt hält dagegen: Tiefflüge würden durch Windkraftanlagen nicht beeinträchtigt. Außerdem könnte solche Flüge auch anderswo stattfinden.

veröffentlicht am 05.12.2018 um 11:04 Uhr



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