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Elfriede und Karl Kerkhoff feiern Goldene Hochzeit / Segensfeier in der Stadtkirche

Bund fürs Leben nach 50 Jahren erneut besiegelt

Scheie (bus). Elfriede und Karl Kerkhoff haben jetzt das Fest der Goldenen Hochzeit begangen. Das in Scheie an der Straße "Im Rumor" wohnende Jubelpaar gab sich am 6. Februar 1957 das Ja-Wort. Am Sonnabend wurde das Ereignis mit Freunden und Verwandten im "Eveser Krug" gefeiert. Vorher richtete Pastor Ingo Röder der Festgesellschaft in der Stadtkirche einen Gottesdienst aus. Im Anschluss an die Segensfeier bildeten die Gottesdienstbesucher ein Spalier.

veröffentlicht am 12.02.2007 um 00:00 Uhr

Beim Verlassen der Stadtkirche bilden die Gottesdienstbesucher e

Das Goldene Brautpaar dürfte, obwohl es nur selten auf Reisen ging, weit über Scheie und das Schaumburger Land hinaus bekannt sein. Der gelernte Kfz-Schlosser war etwa 20 Jahre lang als Obertankwart der Autobahnraststätte Bad Eilsen tätig, wo er einige Zeit von seiner Ehefrau unterstützt wurde. Kerkhoffs schenkten zwei Töchtern das Leben, die jeweils zwei Söhne zur Welt brachten. Pastor Röder verdeutlichte, dass das Licht aus Vers 105 des Psalms 119 ("Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege") vor allen Dingen ein Licht der Freude und der Dankbarkeit darstelle. In der Hochzeitszeitung heißt es über die Eheleute: "Es war einmal vor langer, langer Zeit, da kam ein Mädchen mit blonden Locken von Horsterbusch nach Scheie gereist. Elfriede hieß die Maid und hatte für Jungs noch keine Zeit. Sie half der Mutter fleißig beim Backen und musste auf ihre kleinen Geschwister aufpassen. Doch kaum war sie aus der Schule raus, sauste der Karl schon rum ums Haus. Bald lernten sie sich bei der Dorfjugend näher kennen und konnten sich dann nicht mehr trennen. Abends wenn Karl von Harre kam, pfiff er als Erkennungsmerkmal. Das Schicksal nahm dann seinen Lauf und beim Baden, Musizieren und Ziegenhüten tobten sich die beiden aus."

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