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Masters Turnier auf der Liekweger Sportanlage um den H2O-Beachhandball-Cup

"Bumblebee" bezwingt die "Planschbräute"

Beachhandball (hga). "Sixpack Berlin" heißt der Sieger des Masters Turniers beim erstmalig auf der Liekweger Sportanlage ausgetragenen "H2O-Beachhandball-Cups". Zweiter wurde der "Havanna Beach Club" aus Minden, den dritten Platz erreichten die "Döner Chefs" aus Hamburg. Bei den Frauen gewann der deutsche Vizemeister "Bumblebee Wildeshausen vor den "Planschbräuten Bad Wildungen" und dem deutschen Meister "Sandgirls".

veröffentlicht am 18.06.2007 um 00:00 Uhr

Sophia Fournatzi sprang mit dem VfL Stadthagen beim Frauenturnie

Das A-Turnier gewann der Regionalligist Halva Schalksmühle" vor dem TuS Spenge (Zweite Liga) und dem TuS Bommern (Regionalliga). Im B-Turnier setzte sich bei den Frauen die HS Bückeburg 04 vor dem VfL Bad Nenndorf und den "Kräuterhexen" aus Liekwegen durch. Bei den Männern war der DSC Wanne-Eickel nicht zu stoppen, auf den Plätzen folgten Eintracht Herne und der VfL Bad Nenndorf. Die Endrunde verlief unter den Augen von Andrea Leidig, Trainerin der deutschen Frauennationalmannschaft ab. Sie nutzte die Gelegenheit, mit Torfrau Kirsten Lübbert und der Co-Trainerin von Bayer Leverkusen, Franziska Heinz, aktuelle Nationalspielerinnen zu beobachten. Das zur "Masters-Series" zählende Turnier war in drei Klassen eingeteilt. Am Masters selbst nahmen Mannschaften wie der dreifache deutsche Meister "Sanddevils" teil, ebenso kämpften Frauenmannschaften um Punkte in der deutschen und europäischen Rangliste. Beim A-Turnier, einem Fun-Pokal, trafen Mannschaften von der Bundes- bis zur Verbandsliga aufeinander, hier spielten nur Herrenteams. Der B-Pokal deckte dann den Bereich Bezirk bis Kreis ab, hier spielten Männer - und Frauenmannschaften. Aus Schaumburg traten mit Männern und Frauen der VfL Stadthagen und VfL Bad Nenndorf an, der MTV Obernkirchen spielte nur im männlichen Bereich. Und die HS Bückeburg glänzte bei den Frauen. Vom MTV Großenheidorn war die zweite Frauenmannschaft dabei. Von den Schaumburger Fußballern wagten der TuS Schwarz-Weiß Enzen und der TSV Liekwegen den Schritt auf ungewohntes Terrain. Die Frauenmannschaft vom VfL Stadthagen sprang kurzfristig ein, durch eine Absage war das Masters-Turnier in Gefahr geraten. So schlugen sich Sophia Fournatzi und Co. wacker gegen Mannschaften aus der zweiten Liga und hatten viel Spaß dabei. "Ich bin zufrieden, auf dem schweren Sand ist es ein gutes Training und wir haben Spaß", konstatierte VfL-Coach Roland Stenzel. Vom Strand an den Strand verschlug es Michael Peters vom VfL Bad Nenndorf. Am Samstagmorgen gerade aus dem Mallorca-Urlaub zurück, eilte Peters gleich zum Turnier. "Hauptsache, es macht Spaß", meinte der frisch erholte Peters. Nicht alle waren bereits so mit Sand vertraut wie Peters. "Für uns war es neu, mit dem Belag muss man sich auseinander setzen", erklärte Manfred Berndt, Handballspartenleiter vom MTV Obernkirchen. 500 Tonnen des für die Beine der Spieler schweren Materials waren auf drei 27 mal zwölf Meter große Spielfelder verteilt worden. Immer wieder auftretende, teils heftige Regengüsse taten dem Spaß keinen Abbruch. Für Ärger sorgte der Deutsche Handballbund, der zwei Mitarbeiter schickte, die den Spielbetrieb organisierten. Diese sorgten für ein Riesenchaos. "Nächstes Jahr machen wir das selbst", befand Frank Fuchs kurzerhand. Seinen Höhepunkt erlebte das Turnier am Sonnabend, als rund 2000 Gäste zu den Klängen von "Steam" bis in den Morgen hinein feierten.

Frauen gegen Männer: Der VfL Bad Nenndorf nutzt die spielfreie Z
  • Frauen gegen Männer: Der VfL Bad Nenndorf nutzt die spielfreie Zeit zum Trainingsmatch. Fotos: hga


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