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EnGeWe fordert zügige Umsetzung der Energiewende / Dank an Reinhard Pigors

Bürger-Windrad dreht sich

HAMELN. Die Energiegenossenschaft Weserbergland hatte ihre Mitglieder für Ende Juni in die Räume der Stadtwerke Hameln zur jährlichen Generalversammlung eingeladen.

veröffentlicht am 10.07.2018 um 10:41 Uhr

Ein Foto als Dankeschön für erfolgreiche Arbeit: Aufsichtsratvorsitzender Klaus Arnold (links) dankt Vorstandsmitglied Reinhard Pigors für sein Engagement. FOTO: Karsten Holexa/PR

Das erste Bürger-Windrad in Hameln-Pyrmont dreht sich erfolgreich „Die Energiewende ist überfällig, und sie braucht breite Zustimmung aus der Bürgerschaft. Unsere Energie-Genossenschaft ist hierfür ein gutes Beispiel“, sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Energiegenossenschaft Weserbergland, Klaus Arnold. Zahlreiche Mitglieder der EnGeWe waren Ende Juni zur sogenannten Generalversammlung gekommen. Sie konnten auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Durch hohes Engagement war es nach mehreren Versuchen endlich gelungen, das erste Bürger-Windrad vor Ort zu verwirklichen. Die Anlage steht zwischen den Hamelner Ortsteilen Afferde und Klein Hilligsfeld. Arnold hob in seiner kurzen Zusammenfassung weiter hervor, es habe sich bei der Investition von über fünf Millionen Euro um einen echten Quantensprung in der kurzen Geschichte der EnGeWe gehandelt hat. Bisher hatte die Gesellschaft lediglich mit Solaranlagen Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugen können. „Die Bundesregierung plant für die Energiezukunft ab 2050 die Dekarbonisierung, das heißt: Wir müssen weg von Kohle, Öl und Gas „, so der Aufsichtsratsvorsitzende.

Aktuell hat die Gesellschaft fast 200 Mitglieder, die sich mit rund 1,3 Millionen Euro Eigenmittel über langfristige Darlehn und Anteilen an der Finanzierung des Windrades beteiligt haben. Die Genossenschaft garantiert eine Verzinsung von einem Prozent. Bei guten Erträgen können weitere drei Prozent hinzu- kommen. Momentan können nur noch Beteiligungen in Höhe von insgesamt 80 000 Euro gezeichnet werden. Interessenten können sich an den Vorsitzenden der Energiegenossenschaft wenden. Arnold bedankte sich insbesondere bei Vorstandsmitglied Reinhard Pigors für dessen unermüdliches Engagement: „Ohne Sie wäre unsere Windkraftanlage nicht am Netz!“PR



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