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Antrag an die Stadt: Gehweg an der Berliner Straße in Engern soll von Grund auf saniert werden

Bürgersteige: Ortsrat kritisiert "Flickwerk"

Ahe/Engern (clb). Zum Teil hat die Stadt die sanierungsbedürftigen Gehwege in Ahe und Engern bereits ausgebessert, wirklich zufriedenstellend ist das Ergebnis aber nicht. Das befand der Ortsrat Ahe-Engern-Kohlenstädt bei seiner jüngsten Sitzung.

veröffentlicht am 22.11.2006 um 00:00 Uhr

Grundlegend saniert worden ist der Gehweg an der Berliner Straße

Der Gehweg an der Eulenburger Straße in Ahe sei nur teilweise saniert, lediglich bis zur Straßenlaterne seien die Ausbesserungen vorgenommen worden, bemängelte Wilhelm Buchmeier (CDU), stellvertretender Ortsbürgermeister. Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz erwiderte, dass die Haushaltskasse für 2006 leer sei und forderte die Ortsratsmitglieder dazu auf, nicht nur die Mängel zu kritisieren, sondern auch auf die Fortschritte zu blicken. "Immerhin wurde bis zur Laterne saniert, das ist ein Anfang und besser als gar nichts", betonte Buchholz. Wahrscheinlich werde die Sanierung der restlichen 45 Meter im Laufe des kommenden Jahres vorgenommen. Ein ebenso wichtiges Thema war die Instandsetzung des Bürgersteigs an der Berliner Straße in Engern. Ortsbürgermeister Dieter Horn (SPD) bezeichnete vor allem den Bereich auf der Südseite als "Flickwerk", da Löcher und Unebenheiten zwar immer wieder aufgefüllt worden seien, es aber nie zu einer grundlegenden Sanierung des Gehwegs gekommen sei. "Für Ahe, Engern und Kohlenstädt ist es umso schwieriger, finanziell unterstützt zu werden, weil wir - im Gegensatz zu vielen anderen Ortsteilen - keinen Fonds für ein Dorferneuerungsprogramm bekommen", erklärte Horn. "Denn zwei Kriterien müssten dazu erfüllt werden: ein Dorfkern sowie Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen." Da dies in Ahe, Engern und Kohlenstädt nicht der Fall sei, seien die Dörfer finanziell von der Stadtkasse abhängig, was den Prozess erheblich verlangsame. Deshalb stellte Horn im Namen der SPD-Fraktion den Antrag, im Haushaltsplan 2007 den Bürgersteig an der Berliner Straße von Grund auf zu sanieren. "Wichtig ist vor allem, dass die Arbeiten möglichst zeitnah vorgenommen werden, denn die Ausbesserungen sind zwingend notwendig", betonte Horn. Fabian Horn (SPD) machte den Vorschlag, die Sanierungsarbeiten an der Berliner Straße gleich mit dem Bau eines Radweges zu verbinden. "Denn die Strecke ist für Radfahrer wirklich gefährlich." Buchholz versprach, sich wegen der Sanierungsarbeiten der Gehwege mit dem Hamelner Straßenbauamt in Verbindung zu setzen. Ansonsten könne man nur abwarten.

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