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Mindestens zwei Bewerber: Martin Schulze-Elvert und Robert Rammelsberg / Sassenberg tritt nicht an

Bürgermeisterkandidatur: CDU lässt wählen

Obernkirchen (rnk). Heute Abend wollen die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes ihren Bürgermeisterkandidaten küren. Zwei Namen sind im Gespräch: Ratsherr Martin Schulze-Elvert - und Robert Rammelsberg. Bürgermeister Horst Sassenberg wird nach Informationen unserer Zeitung nicht antreten.

veröffentlicht am 20.04.2006 um 00:00 Uhr

Robert Rammelsberg

Sassenberg mochte die Frage, ob er antritt, weder bejahen noch verneinen. Nur: Er habe bereits in der Ratssitzung vor Weihnachten erklärt, dass er gerne "zweigleisiger Bürgermeister der Stadt Obernkirchen" werden möchte. Das ist im Umkehrschluss unschwer zu deuten: Sassenberg wird für die Wahl des ersten hauptberuflichen Bürgermeisters nicht antreten. Schulze-Elvert werden bei der Wahl nur Außenseiterchancen eingeräumt. Zwar hat er sich im Rat und als Vorsitzender des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales in seiner ersten Wahlperiode durchaus profiliert, doch kennen den Vehlener außerhalb der Partei wohl nur wenige. Auch Schulze-Elvert verwies auf eine Abmachung innerhalb der Fraktion, vor der Wahl nichts zu sagen. Die Möglichkeit, nach einer verlorenen Abstimmung aus der CDU auszutreten und als Einzelbewerber bei der Bürgermeisterwahl anzutreten, hatte er allerdings schon vor einigen Monaten ausgeschlossen. Rammelsberg dürfte einen deutlich höheren Bekanntheitsgrad genießen. Der Obernkirchener gehört dem Vorstand des Stadtverbandes der CDU an und war bis vor zwei Jahren unter anderem Vorsitzender des Vereins zur Wirtschaftsförderung. Ob es bei den beiden Bewerbungen bleiben wird, ist abzuwarten: Auf der Sitzung selbst können weitere Bewerber ihren Hut in die Politik-Arena werfen. Um 19.30 Uhr treffen sich heute die Mitglieder des Stadtverbandes im Café Eggelmann, um zunächst sechs andere Tagesordnungspunkte abzuhandeln. Dabei geht es vor allem um die Kandidatenliste für die Kreistagswahl, für die die Obernkirchener Kandidaten benannt werden müssen. In der nächsten Woche wird sich dann Stadtverbandsvorsitzender Horst Sassenberg mit seinen Auetaler und Nienstädter Kollegen, Friedrich Gärling und Petra Ritter, treffen, um die gemeinsame Kreistagsliste aufzustellen,. Bislang stellten die Obernkirchener Christdemokraten immer Platz eins, gefolgt von den Nienstädtern und Auetalern, ehe dann wieder auf Platz vier ein Bergstädter Kandidat folgte. Es könnten harte Verhandlungen werden, denn mit Torben Sven Schmidt schickt die Auetaler CDU einen profilierten Kreistagspolitiker ins Rennen, der zudem den Schaumburger CDU-Wahlkampf koordiniert, gefolgt von Sabrina Gellermann, der Kreisvorsitzenden der Jungen Union.

Martin Schulze-Elvert
  • Martin Schulze-Elvert
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