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Bei Kleinenbremer Pausendach halbe-halbe machen / Bisher 6000 Euro gespendet

Bürgermeister erneuert Zusage - Schule bekommt ihr Pausendach

Kleinenbremen (ly). Im Bemühen um ein neues Pausendach für ihre Grundschule haben sich die Kleinenbremer erneut an Portas Bürgermeister Stephan Böhme gewandt, diesmal mit einem Brief. Es bleibt dabei: Böhme will das Projekt unterstützen, wie er versichert.

veröffentlicht am 25.09.2007 um 00:00 Uhr

Es läppert sich: Schulleiterin Ute Gösch nimmt eine Spende der D

Rund 6000 Euro sind bisher im Topf, viele Kleinenbremer haben gespendet. Nun wollen sie wissen, was mit dem Geld geschieht. Kosten soll dieÜberdachung etwa 20 000 Euro, vielleicht auch mehr. "Dass Förderverein und Stadt jeweils die Hälfte übernehmen, kann ich mir gut vorstellen", nimmt der Bürgermeister sich auf Anfrage selbst beim Wort. Eineähnliche Aussage hatte er bereits beim örtlichen Schulfest 2006 getroffen, allerdings nicht in der offiziellen Rede, sondern "in einem Randgespräch auf dem Flur" (Böhme). "Wie soll es weitergehen?", fragen Schulleiterin Ute Gösch und Karl-Heinz Rinne, Vorsitzender des Fördervereins, den Bürgermeister nun in ihrem gemeinsam unterzeichneten Schreiben. Nachdem die Kleinenbremer dem Verwaltungschef den aktuellen Stand des Spendenbarometers mitgeteilt haben, sieht auch dieser die Zeit gekommen, "über eine Konkretisierung des Projektes zu reden". Locker gemacht hat Böhme noch kein Geld. Angesichts des Nothaushaltes in Porta Westfalica scheint das aber auch gar nicht so einfach. Um die magische Grenze von 10 000 Euro zu erreichen, denkt Gösch an einen weiteren Aufruf. Die nächste Gelegenheit zum Spenden besteht beim Kleinenbremer Dorfmarkt am Sonntag, 30. September. Mit Blick auf die Standgebühren erwägt Rainer Besser (SPD) zudem einen großen Flohmarkt. Friedrich Heine geht es offenbar nicht schnell genug. "Man kann nicht hierher kommen und Sonntagsreden halten", warf Heine (CDU) dem nicht anwesenden Bürgermeister (SPD) im Bezirksausschuss vor. "Und wenn's dann ans Eingemachte geht, ist plötzlich kein Geld da." Dabei hat Böhme, zwischen 1978 und 1982 selbst Kleinenbremer Grundschullehrer, in seiner eigentlichen Rede beim Schulfest gar keine konkrete finanzielle Zusage gemacht. Angekündigt hatte er vielmehr: "Ich werde mit dem Kämmerer sprechen und sehen, was im Rahmen unseres Nothaushaltsrechts drin ist." Wie hoch eine finanzielle Unterstützung ausfallen könnte, ließ der Verwaltungschef offen. Aber "wir nehmen das Regendach mit auf unsere Agenda". Im Gegensatz zu Heine will Karl-Heinz Rinne keine Schärfe. Die Stadt sieht er als Partner. "Es geht um das Wohl unserer Kinder", sagt Rinne. Weil das alte Pausendach in Holzbauweise den Brandschutzvorschriften nicht entsprach, war es 2003 nach 20 Jahren abgerissen worden. Ute Gösch hofft auf Baubeginn im Frühjahr.

Hat alles auf dem Schirm: Architekt Heino Heine zeigt, wie das n
  • Hat alles auf dem Schirm: Architekt Heino Heine zeigt, wie das neue Pausendach aussehen könnte.

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