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Geplanter Sanierungsstopp macht CDU einsam

Bürgerliste und Jusos gehen auf Distanz

Hameln (red). Mit ihrer Absage an eine Erneuerung der Hamelner Fußgängerzone stößt die Hamelner CDU-Fraktion in politischen Kreisen offenbar auf großes Unverständnis. Nach der Mehrheitsgruppe im Rat geht jetzt auch die Bürgerliste auf Distanz zu den Christdemokraten und wirft ihnen Verantwortungslosigkeit vor. Auch die Hamelner Jusos ziehen gegen die CDU vom Leder.

veröffentlicht am 06.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 14.12.2009 um 13:13 Uhr

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„Es ist unverantwortlich, was die CDU hier gemacht hat“, kommentiert Fritz Rieger. Jahrelang habe die CDU das Projekt mit vorangetrieben. Sich „5 vor 12 davon zu verabschieden, das kann’s nicht sein“, so der Fraktionschef der Bürgerliste. Mit dem Einstampfen des Projektes würde die Stadt der Wirtschaft großen Schaden zufügen. „Die Unternehmen warten doch schon darauf, dass es hier endlich losgeht“, so Rieger. Wenn der CDU-Antrag bei der Ratssitzung am 9. Dezember auf die Tagesordnung komme, werde die Bürgerliste ihn ablehnen.

Auch die Jusos reagieren auf die Kehrtwende der CDU mit Unverständnis. In fünf oder zehn Jahren würden die Sanierungskosten noch höher ausfallen, sieht Vorsitzender Torben Pfeufer die Spar-Absichten der CDU ad absurdum geführt. Vor allem die jüngere Generation werde dafür bezahlen müssen, „wahrscheinlich sogar mehr als heute, weil dann zwei Millionen Euro EU-Fördergelder wegfallen“. Mit seinem Antrag auf Sanierungsstopp habe CDU-Fraktionschef Claudio vermutlich schon die kommende Kommunalwahl im Kopf. Pfeufer: „Wenn es zu irgendwelchen Problemen mit dem Projekt kommt, ist Herr Griese der Erste, der behauptet, es vorher gewusst zu haben.“



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