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Konstituierende Sitzung: Gruppe arbeitet unter dem Dach des Heimatvereins

Bürgerinitiative bittet um Mithilfe: Wer hat Fotos von Exter-Hochwasser?

Exten (rd). Zur konstituierenden Sitzung der Bürgerinitiative für Hochwasserschutz in Exten haben sich jetzt die Bürger getroffen, die bei der Gründungsversammlung Mitte Oktober ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklärt hatten.

veröffentlicht am 11.12.2007 um 00:00 Uhr

Als Initiatoren der Aktion hatten Hermann Bünte und Susanne Hampel bereits viele Vorbereitungen getroffen, jetzt wurden die Ziele unter bestimmten Fragestellungen noch einmal konkretisiert: Was soll und kann die Initiative bewirken? Was könnte die Kommune tun? Was kann der einzelne Eigentümer tun? Wie organisiert sich die Initiative? Zunächst wurde vereinbart, keinen eigenen Verein oder eine eigene Organisation aufzubauen, sondern als eigene Gruppe unter dem Dach des Heimatvereins zu arbeiten. So wird es auch keine speziellen Vorstandsposten geben. Vielmehr haben sich die Teilnehmer auf ein kollegiales Team geeinigt, in dem verschiedene Verantwortungsbereiche von den Teammitgliedern Hermann Bünte, Susanne Hampel, Jürgen Maack, Manfred Requardt und Thorsten Kretzer übernommen werden. Die Kassenbelege sollen separat aufgeführt werden und sollten sich aus dafür vorgesehenen Spenden aufbauen. Das Angebot der Stadt Rinteln zur Unterstützung wird einheitlich ganz deutlich begrüßt: "Wir wollen gern zusammenarbeiten, um für die Bürger in Exten das Optimale zu erreichen." Als erste Maßnahmen wurden festgelegt: Es sollen Kopien des Ortsplans angefertigt werden, in welche die Hochwasserstände vom 21. August 2007 eingezeichnet werden können - und an alle Anwohner geht die Bitte, bei neuen Überflutungen diese auch gleich wieder in die weiteren ausgegebenen Pläne einzuzeichnen.Außerdem soll es eine Sammlung von Fotos mit den Daten von allen Hochwasserereignissen geben, auch hier bittet die Initiative die Bürger in Exten um umfangreiche Mitarbeit: "Das kann nur funktionieren, wenn im Nachbarschafts- und Bekanntenkreis viel Unterstützung erfolgt." Welche der vielen Möglichkeiten des Objektschutzes sind wirkungsvoll und wirtschaftlich am sinnvollsten? Auch hier bietet sich dann zusätzlich eine Beratungsstelle an, wo die Initiative vermittelnd eingreifen möchte. Weiter festgelegt wurden Verantwortliche für Pressearbeit, Protokolle, Teilnahme an den Gewässerschauen, Verbindungsaufbau zu den Behörden und der Politik. Aber der größte Wunsch ist, mit möglichst vielen Betroffenen eng zusammenzuarbeiten. "Wir freuen uns über weitere Anregungen und stehen alle auch telefonisch oder persönlich zur Verfügung", sagt Jürgen Maack für die Bürgerinitiative. Und: "Wir sind guter Zuversicht, vieles erreichen zu können."



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