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Grünkohlessen am 25. Januar / Wohin mit den Rauchern? / Vorbereitung auf 325-Jahr-Feier

Bürgerbataillon erwartet "eine volle Hütte"

Bückeburg (rc). Das Bürgerbataillon erwartet zum traditionellen Grünkohlessen am letzten Freitag eines jeden Januars, also am 25. Januar, "eine volle Hütte". Über 500 der insgesamt 550 Karten für die Schlossremise neben der Parkpalette sind bereits verkauft, wie das Stadtkommando um Stadtmajor Rolf Netzer, Adjutant Stefan Specht, Schatzmeister Martin Brandt, Schriftführer Thomas Dehne und Geschäftsführer Reiner Walter während einer Pressekonferenz mitteilten.

veröffentlicht am 18.01.2008 um 00:00 Uhr

Viel Arbeit wartet auf den Stab des Bürgerbataillons: Neben dem

Neben der Vorbereitung des Grünkohlessen hat das Kommando ein arbeitsreiches Jahr vor sich - obwohl in diesem Jahr kein Bürgerschießen stattfindet. Um es in Zukunft noch attraktiver zu machen, ist ein Arbeitskreis gebildet worden, der Ablauf und Konzept überarbeitet. Ein zweiter Arbeitskreis hat sich zur Vorbereitung einesbesonderen Jubiläums gebildet: In diesem Jahr wird das Bürgerbataillon 325 Jahre alt. Und: Verstärkt soll um Mitmacher geworben werden, vor allem bei den "mittleren Jahrgängen". Bei allen drei Arbeitsfeldern steht ein Gedanke im Mittelpunkt, wie das Stadtkommando betonte: "Wir wollen ein Bürgerbataillon für alle Bürger sein und jedem etwas bieten." Beim Grünkohlessen bietet das Bataillon das seit Jahren bewährte Programm. Das Blasorchester Bückeburger Jäger wird Gäste und Ehrengäste unterhalten. Nach der Begrüßung durch Rolf Netzer wird es Grußworte von Bürgermeister Reiner Brombach, Bürgerkönig Peter Davidovic, des Generals der Heeresflieger, Richard Bolz, erstmals dabei, und natürlich von Nieuwerkerks Bürgermeister André Bonthuis geben. "Er wird den Saal mit seinener humorvollen Art sicherlich wieder zum Kochen bringen, wir brauchen keinen anderen Festredner, wir haben den besten", war sich das Kommando einig. Für die Bewirtung sorgt einmal mehr Festwirt Carlo Kerkhoff-Schäfer mit seiner 33-köpfigen Crew. 200 Kilo Grünkohl, 1000 Kohlwürste, 100 Kilo Kassler, 80 Kilo Bauchfleisch, und 200 Kilo Kartoffeln sind bestellt. Im Ausschank gibt es - natürlich - das gute Schaumburger Bier. Ein Problem sorgt allerdings noch Festwirt und Kommando: das Rauchverbot. Zwar ist das Grünkohlessen eine interne Veranstaltung, da aber bei der Stadt eine Konzession beantragt und genehmigt werden musste, tritt das niedersächsische Rauchverbot in Kraft. Es müsste also vor der Tür geraucht werden. Festwirt und Kommando erwarten davon jedoch erhebliche Störungen. "Wenn 200 Mann rein und raus rennen, um zu rauchen, ist es viel zu unruhig und die Stimmung weg." Eventuell kann einer der Seitenräume der Remise zum Raucherbereich umfunktioniert werden. Das letzte Wort darüber ist noch nicht gesprochen. Neben Bonthuis werden als weitere Ehrengäste eine achtköpfige Delegation aus Nieuwerkerk mit "Mr. Bückeburg" Joop Gallé als Ehrenstadtoffizier sowie Stadtdirektor Mark van der Veer und der Chef des Partnerschafts-Komitees Henk van der Torn kommen. Aus den Nachbarstädten Stadthagen, Obernkirchen, Minden und Porta werden Abordnungen erwartet, auch Fürst Alexander wird dabei sein. Erstmals mit dabei sein werden auch zwei neue Rotts, zum einen das Fürstenrott, das sich vergangenes Jahr neu gegründet hat (wir berichteten), zum anderen das Rott Cammer. Eine seit langen Jahren gewälzte Idee sei endlich umgesetzt worden, freute sich Adjutant Stefan Specht. Mit rund 25 Mann wollen die Cammeruner kommen. Die Rottgründungen seien auch erste Erfolge der forcierten Mitgliederwerbung. Weiße Flecken sind jetzt noch die Ortsteile Evesen, Berenbusch-Nordholz und Müsingen, in denen es keine Rotts gibt. Wann das Batallion seinen 325. Geburtstag feiert, ist noch offen. Zwei Daten seien ausgewählt worden. Der Arbeitskreis ist dabei, Ideen zu sammeln und ein Konzept zu entwickeln. Denkbar sei eine mehrtägige Feier, deren Veranstaltungen ein möglichst großes Spektrum der Bückeburger erreichen sollen. "Alle Zielgruppen ansprechen, möglichst viele Jüngere, und zeitgemäß feiern", ist als Devise ausgegeben worden. Gleiche Devise gilt auch für den Ablauf des Bürgerschießens, wo 2008 - ein Jahr ohne Bürgerschießen - zur Überarbeitung von Konzept und Ablauf genutzt wird. Ein Arbeitskreis ist bereits zum "großen Brainstorming" zusammengekommen. Mehrere Vorschläge, an denen gearbeitet wird, .liegen auf dem Tisch Das Kommando: "Wirmüssen uns weiterentwickeln und der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen."



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