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Geld kommt Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zugute / Versöhnung über den Gräbern

Bürger und Bundeswehr sammeln Hand in Hand

Bückeburg (bus). Einer weit zurückreichenden Tradition folgend haben am Sonnabend prominente Vertreter der Stadt Bückeburg gemeinsam mit Angehörigen der Heeresfliegerwaffenschule Geld für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Für die Stadt waren Bürgermeister Reiner Brombach sowie dessen Stellvertreter Horst Schwarze und Peter Kohlmann im Einsatz, die Bundeswehr vertraten Oberst Hans Heinrich Heidmann, Oberstleutnant Martin Weißenfels und Hauptmann Mario Kaspar - und mehr als drei Dutzend Soldaten des Feldwebelanwärterlehrgangs der V. Inspektion.

veröffentlicht am 20.11.2006 um 00:00 Uhr

Vor den Feldwebelanwärtern präsentieren sich die Sammler Peter K

Die Straßensammlung der Prominenten erstreckte sich in der Innenstadt über einen Zeitraum von etwa zweieinhalb Stunden; die "Anwärter", Angehörige unterschiedlichster Waffengattungen, waren mit den charakteristischen verplombten Sammeldosen in den Außenbezirken bis in den späten Nachmittag unterwegs.Brombach zeigte sich zuversichtlich, in etwa die Summe der Vorjahre (rund 4 000 Euro) erreichen zu können. Der Bürgermeister stellte das reibungslose Zusammenwirken von Bürgern und Bundeswehr heraus, das wesentlich zum Erfolg der Aktion beitrage. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist ein gemeinnütziger Verein mit humanitärem Auftrag. Das Motto seiner Arbeit lautet "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden". Er erfasst, erhält und pflegt die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland und hilft bei der Erhaltung der Kriegsgräber in Deutschland. Die Arbeit erfolgt im Auftrag der Bundesregierung. Wichtigste Rechtsgrundlagen sind die Genfer Konventionen sowie zwischenstaatliche Kriegsgräberabkommen und Vereinbarungen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Unterstützung der Friedenserziehung in den Schulen. Der Verein unterhält in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Italien mehrere Jugendbegegnungsstätten.

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