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Bürger sind sehr an der Natur interessiert

Ich finde es klasse, dass so ein Projekt „Artenvielfalt für Bad Pyrmont und Lügde“ mit Hilfe des Nabu zustande gekommen ist.

veröffentlicht am 04.02.2020 um 23:52 Uhr

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Zu: „Eine halbe Million Bäume“, vom 28. Januar

Die vielfältige uneigennützige Arbeit hierfür sowie der Aufruf für Baum-Zupflanzungen und nicht zuletzt die vielseitigen Geldspenden, die unter anderem durch das Benefizkonzert im Quäkerhaus Bad Pyrmont am 13. September zusammen kommen sollen, zeigen, dass wir Bürger sehr an unserer Natur und unserem Klima interessiert sind.

Ich denke, wir alle können im Kleinen viel bewirken, ohne auf große Gesetze warten zu müssen. Und zwar: 1. Heimische Bäume in unsere Gärten pflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen – als Begrenzung, als Insel, als kleiner Wald, als Haus- und Hofverschönerung, als Schutz, als Wahrzeichen und nicht zuletzt als Nahrungsquelle und Heim für Insekten, Vögel und andere heimische Tierarten. Statt ungenutzter Rasen und sonnenschirmbeschatteter Plätze sollten wir unsere Freunde, die Bäume, um Hilfe bitten. Neben der Klimaverbesserung bescheren sie uns auch im Garten wunderbare gesunde Luft zum Atmen und erholsamen Schatten zum Verweilen. 2. Totholz nicht komplett entsorgen, sondern als Insektenheim zur Verfügung stellen; gegebenenfalls kleine Löcher in dickere abgesägte Äste bohren und somit ohne viel Aufwand natürliche Insektenhotels schaffen; eine „Benjeshecke“ daraus bauen. 3. Wildblumen und Wildkräuter stehen lassen oder einsäen. 4. Blühende Mischhecken pflanzen. 5. Wasserbiotope einrichten. 6. Heimische Produkte kaufen, um CO2 Ausstoß durch lange Transportwege zu verringern.

Hier noch ein Tipp für die Kommunalpolitik: Anreize bieten. Wie wäre es mit einer prozentualen Steuer-Erleichterung für jeden Grundstückseigentümer, welcher Bäume auf seinem Gelände vorzuweisen hat? Ähnlich wie dieses schon zur Berechnung der Regenwassersteuer geschieht, könnte der heimische Baumbestand belohnt werden.



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