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L 451-Ausbau: Bei den Ahnsenern macht sich Ungeduld breit / Noch keine Nachricht vom Land

Bürger müssen weiter mit Buckelpiste leben

Ahnsen (sig). "Wie steht es um den weiteren Ausbau der Landesstraße 451 in unserem Ort?" Diese Frage richtete Karl-Heinz Bruns als Zuhörer bei der konstituierenden Ratssitzung an Bürgermeister Heinz Grabbe. Das Gemeindeoberhaupt konnte ihm dazu keine befriedigende Auskunft geben. Welche Prioritäten das Land Niedersachsen in naher Zukunft im Straßenbau setze, sei auch ihm nicht bekannt.

veröffentlicht am 29.11.2006 um 00:00 Uhr

Es hat offensichtlich den Anschein, dass die Ahnser noch lange Zeit mit der Buckelpiste und dem fehlenden Fußweg in diesem Bereich leben müssen. Immerhin hat es ja bereits drei Jahre gedauert, bis endlich die Abschlussrechnung für den ersten Teilausbau kam. Der Bürgermeister rechnet mit einer Restsumme von annähernd 80 000 Euro. Bereits entrichtet wurden rund 200 000 Euro. "Schickt doch mal die heimischen Landtagsabgeordnetenüber diese Straße!", empfahl Karl-Heinz Bruns dem Gemeinderat. Er konnte seine Enttäuschung über den Zustand der Ortsdurchfahrt von der alten Schmiede bis zum Ortsausgang in Richtung Vehlen nicht verbergen. Heinz Grabbe konnte aber auchüber einige erfreuliche Fortschritte auf anderen Feldern berichten. So hat der für Veranstaltungen, Ratssitzungen und sportliche Aktivitäten genutzte Saal des Mehrzweckhauses einen neuen Fußboden erhalten. Außerdem wurden Wände gestrichen und einige Sanierungsarbeiten an Fenstern und Türen vorgenommen. Dafür mussten über 10 000 Euro aufgewandt werden. An der Einfahrt zum Sportplatz wurde ein neues Tor angebracht. Der neu gewählte Bau- und Umweltausschuss werde aber auch in nächster Zeit nicht arbeitslos, versprach der Bürgermeister. So stünden zum Beispiel im Außenbereich des Mehrzweckhauses weitere Sanierungsarbeiten an, die demnächst beraten werden müssten.

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