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Tolles Engagement vieler Luhdener - Bürgermeister ist voll des Lobes / Infrastruktur verbessert

Bürger haben überall "ihre Finger im Spiel"

Luhden (tw). Bürgerschaftliches Engagement wird in Luhden groß geschrieben. Belege dafür gibt es viele - jüngste Beispiele sind die beiden hölzernen "Willkommens-Schilder", die seit kurzem die Ortseingänge zieren. "Die Allianz-Generalvertretung (Björn Metzner) hat die von der Firma Nickelsdorf gefertigten Schilder mit einem namhaften Betrag gesponsert", lobt Peter Zabold. Der Bürgermeister: "Herr Metzner hat erklärt, dass er für seinen Ort etwas tun möchte - das hat unsere Gemeindekasse kräftig entlastet." Zabolds Dank gilt aber auch dem Luhdener Stefan Schröder, der mit dem - unentgeltlichen - Aufsetzen des Schieferdaches handwerklich tolle Arbeit geleistet habe.

veröffentlicht am 08.01.2008 um 00:00 Uhr

Wilhelm Büscher (84) hat den Gemeindemäher generalüberholt - gra

Im Gespräch mit der Landes-Zeitung ließ der Bürgermeister aber auch andere Glanzlichter des alten Jahres Revue passieren. Und auch da hatten verdiente Bürger gleichsam "ihre Finger im Spiel". So wurden drei Luhdener von Zabold mit einer Ehrenurkunde und einem Präsent geehrt, die sich um die Dorfgemeinschaft verdient gemacht haben: Günter Korte, Heinz Wittkowski und Wilhelm Büscher. Korte hatte weiland den Ortskern Luhdens neu und vorbildlich gestaltet (wir berichteten). "Heinz Wittkowski (75)", so der Bürgermeister, "hat die Spielgeräte, aber auch die Tische und Bänke an der Bouleanlage gestrichen - kostenlos." Wilhelm Büscher (84) hatte den Aufsitzmäher, den die Gemeinde jüngst gebraucht gekauft hatte, in 100 Stunden Arbeit generalüberholt - und auch er hatte nichts genommen. "Ein tolles Engagement der beiden Luhdener - gerade auch vor dem Hintergrund ihres fortgeschrittenen Alters", freut sich der Bürgermeister. Gefreut haben sich 2007 aber auch die Luhdener, die ihr 75. Lebensjahr erreicht oderüberschritten haben. Für die "Geburtstagskinder" des Ortes hat sich Zabold nämlich etwas Besonderes einfallen lassen: Sie erhalten zum Ehrentag eine - laminierte - "Persönliche Geburtstagsurkunde" ihrer Gemeinde, welche detaillierte Angaben über das Wetter enthält, dass an jenem Tag herrschte, über wichtige Ereignisse in ihrem Geburtsjahr sowie über Prominente, die ebenfalls an "ihrem" Tag geboren wurden. "Das", weiß der Bürgermeister, "kommt gut an". Weitere Dinge, die Luhden 2007 abgearbeitet hat, betrafen die Infrastruktur. So hat die Tischlerei Nickelsdorf die beiden Buswartehäuschen erneuert, wurde der Asphalt an der Röthenstraße und am Steinbrink ausgebessert; im Zuge des Verlegens von Starkstromkabeln durch E.ON wurden zudem die Straßen Am Winterberg und Am Brink saniert. "Ferner", erinnert Zabold, "haben wir in den Leuchten am Eingang zur Sporthalle respektive am Parkplatz Zeitschaltuhren installiert." Sie "brennen" jetzt nur noch zu den Nutzungszeiten der Halle - und sparen der Gemeinde damit Energie. Last but not least hat auch Luhden - wie Buchholz - einen neuen und größeren Kasten für Bekanntmachungen erhalten. Der soll jetzt Platz für bis zu 40 DIN-A4 Seiten bieten und später auch einen großen Übersichtsplan des Ortes beinhalten. "Den alten Kasten", sagt Zabold, "haben wir dem Luhdener Sportverein übergeben". Bleibt nachzutragen: Im alten Jahr hat sich die Gemeinde bei drei heimischen Firmenüber ihr Wohl und Wehe erkundigt: so bei Wilhelm Honebein Maschinen& Gerätebau GmbH, Bahr Modultechnik GmbH und der AnlagenTechnik Luhden GmbH (ATL). "Im Januar/Februar", so der Bürgermeister, "ist ein Besuch bei der Wissmann Elektronik GmbH vorgesehen."

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