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Nur der Deutsche Meister ist schneller: Holger Wienzek wird Zweiter bei der Niedersachsenmeisterschaft in Wolfsburg

Bückeburgs Rutschmeister trumpft auf Landesebene auf

Bückeburg/Wolfsburg (jp). Neuer Erfolg für Holger Wienzek: Mit einem zweiten Platz ist der zweimalige Bückeburger Rutschmeister von der diesjährigen Niedersachsenmeisterschaft heimgekehrt. Auf der Riesenrutsche des Badelandes Wolfsburg musste sich der 41-jährige Kleinenbremer, der für das Hallenbad Bückeburg antrat und damit auch als Nordrheinwestfale für die Niedersachsenmeisterschaft zugelassen war, nur dem amtierenden Deutschen Meister geschlagen geben. Und es geht weiter: Im Frühjahr 2008 warten auf Holger Wienzek die Deutschen und die Europäischen Meisterschaften im Speed-Rutschen.

veröffentlicht am 03.01.2008 um 00:00 Uhr

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Vor zwei Jahren hatte sich der Kleinenbremer beim ersten Ortsentscheid auf der 75-Meter-Rutsche des Dr.-Faust-Hallenbades noch mit Platz zwei zu begnügen. Doch schon ein Jahr später gelang es ihm, Vorjahresmeister Christian Jung den begehrten Bückeburger Titel abzujagen und damit zum ersten Mal das Ticket für die Niedersachsenmeisterschaft im Badeland Wolfsburg zu lösen. Dort holte der frisch gebackene Bückeburger Rutschmeister im Dezember 2006 immerhin bereits den elften Platz. Doch das reichte dem ehrgeizigen Kleinenbremer noch lange nicht: Fortan feilte der Familienvater zweier genauso rutschbegeisterter Kinder an seiner Technik und gewann bereits im Frühjahr 2007 die Norddeutsche Meisterschaft in der Gewichtsklasse über 70 Kilogramm, ausgetragen im Stadthäger "Tropicana". Bei den Deutschen Meisterschaften im April 2007 schoss Holger Wienzek auf der 158 Meter langen Riesenrutsche der Ostseetherme Scharbeutz auf den sechsten Platz von insgesamt87 Teilnehmern. Nach der erfolgreichen Verteidigung seines Bückeburger Ortsmeistertitels im November ging es für Holger Wienzek jetzt zum zweiten Mal nach Wolfsburg. Und bei den diesjährigen Niedersächsischen Meisterschaften in der Röhre des Badelandes Wolfsburg rutschte der inzwischen von seinen Sportskameraden zum "Lichtflitzer" gekürte beinahe allen davon. Mit den Traumzeiten 14,76 Sekunden, 15,05 Sekunden, 15,16 Sekunden und 15,07 Sekunden ließ der grundsätzlich nur auf Schultern und Hacken durch die Röhre sausende Portaner sogar Vorjahres-Niedersachsenmeister Christian Tschentscher aus Uslar hinter sich zurück und setzte sich im Duell um Platz zwei in einem Herzschlagfinale auch gegen den hoch favorisierten Arne Kümper aus Ibbenbüren durch. Wienzek: "Es war an Dramatik kaum zu überbieten." Schneller als der Kleinenbremer rutschte bei der Niedersachsenmeisterschaft nur der fünffache Deutsche Meister Jens Scherer aus Tuttlingen,der für das Hallenbad Diep holz an den Start ging.

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