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Pia Gellermann bringt den VfL sogar mit 1:0 in Führung

Bückeburg zieht sich gut aus der Affäre: 1:2 beim HSC Hannover

Frauenfußball (pm). Der VfL Bückeburg hat sich beim Favoriten der Bezirksoberliga beachtlich aus der Affäre gezogen. Durch das Fehlen von Monique Stahlhut, Hatixhe Beqiri und Mareike Bauer in der Offensive spürbar geschwächt, führte der VfL sogar lange beim HSC Hannover, musste dann aber doch noch in die 1:2-Niederlage einwilligen.

veröffentlicht am 30.10.2007 um 00:00 Uhr

Pia Gellermann (l.) brachte den VfL beim HSC Hannover mit 1:0 in

"Das Team hat lange gut mitgehalten. In der zweiten Halbzeit agierte der HSC druckvoller, hatte mehr vom Spiel und konnte dann auch die entscheidenden Tore erzielen", fasste VfL-Trainer Ulf Netzeband zusammen. Mit Anika Hävemeier in der Spitze, Pia Gellermann und Julia Reygers auf den Außenbahnen hatte der Coach einige Überraschungen parat. Die erste Chance hatte dennoch der Favorit. Doch der Freistoß von Sandy Albrecht knallte an die Latte (16.). Angetrieben von der überragenden Carola Heinke im Mittelfeld gelangen aber auch dem VfL einige gefährliche Aktionen, und als Hävemeier am Fünfmeterraum Gellermann in Szene setzte (29.), nutzte diese die Chance zum Führungstreffer. Der VfL hatte die Hannoveranerinnen nun weitgehend im Griff. Katja Selchow stellte die Spielmacherin Manja Vogel kalt, und auch Kathrin Bialata im VfL-Tor hatte einen Glanztag erwischt. Direkt nach der Pause hatte der VfL sogar die Vorentscheidung auf dem Fuß. Doch die eingewechselte junge Kira Kröger verpasste in ihrer allerersten Spielminute in der Bezirksoberliga freistehend aus elf Metern das 2:0 (46.). Vier Minuten später war es dann passiert: Jennifer Brink verwandelte eine Ecke mit einer Direktabnahme zum 1:1. Der VfL ließ nicht nach. EinenFreistoß von Heinke (65.) konnte Julia Hagedorn im HSC-Tor nicht festhalten, doch erneut Kröger verpasste den Abpraller um einen Schritt. Der ausgelassenen Führung folgte allerdings quasi im Gegenzug der Rückstand. Der knallharte Schuss, den Anka Berlin aus 16 Meter abfeuerte, war für Bialata erst spät zu sehen und deshalb auch nicht zu halten. Der routinierte HSC ließ nach dieser Führung keinen Zweifel am Heimsieg mehr aufkommen. VfL: Bialata, Spitzer, Kögler, Hävemeier, S. Stahlhut, Selchow, Reygers (46. Kröger), Danziger, Heinke, Gellermann, Schlupp (78. Weber).

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