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Pollhagen-Nordsehl sucht Außenseiterchance gegen den HSC Hannover

Bückeburg gegen die "spielfreudige" Mannschaft von Hannover 96

Frauenfußball (pm). Als letzte der drei Schaumburger Teams im Bezirk greift am Sonntag der VfL Bückeburg in die Punktspiele ein. Die Elf von Thomas Rudolf erwartet in der Bezirksoberliga um 11 Uhr Aufsteiger Hannover 96.

veröffentlicht am 26.08.2006 um 00:00 Uhr

Flexibel einsetzbar: Jessica Biesterfeld (l.) vom ASC Pollhagen-

Unter den drei bislang ausgetragenen Partien der Staffel war auch ein 0:4 der "Roten" unter der Woche gegen Topfavorit TuS Sulingen. "Gegen Sulingen kann man verlieren, für uns bleibt 96 ein unbeschriebenes Blatt", sagt VfL-Sprecher Gerhard Hävemeier. Beim VfL weiß man aber, dass für die Gäste mittelfristig die Bezirksoberliga nur eine Durchgangsstation sein soll, und 96 schon jetzt ein ambitioniertes und spielfreudiges Team zusammen hat. Nach dem ersten Lehrgeld, das die Hannoveranerinnen nun gezahlt haben, streben sie sicherlich einen Sieg beim VfL an. Die gute Nachricht für Rudolf ist dabei, dass ihm sein knapper Kader vollzählig zur Verfügung steht. Lediglich Mareike Bauer plagt sich mit einer Zerrung herum, ihr Einsatz ist aber nicht ausgeschlossen. Die eigene Spielstärke konnte der VfL in einer holperigen Vorbereitung nur selten unter Beweis stellen. Die kurzfristige Absage des PSV Hildesheim am vergangenen Wochenende tat dem Rhythmus auch nicht gut. Dennoch wissen die Bückeburgerinnen um die Wichtigkeit gerade der ersten beiden Begegnungen mit Teams, die im unteren Bereich der Tabelle erwartet werden. Die Elf wird deshalb alles daransetzen, die eigene Chance zu suchen und mit einem Erfolgserlebnis in die Saison zu starten. Vor dem Anstoß der Frauen bestreiten die B-Juniorinnen des VfL um 10 Uhr ein Testspiel gegenden TSV Krankenhagen. Das erste Erfolgserlebnis hat der ASC Pollhagen-Nordsehl am vergangenen Wochenende verpasst. Beim 1:2 gegen Lembruch fehlte es vor allem an der Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen und einer Erfolg versprechenden Taktik. Am heutigen Sonnabend hat die Elf von Spielertrainerin Kathrin Piel erneut Heimrecht. Gegner HSC Hannover, hat bislang noch kein Spiel bestritten, gehört aber wie in der vergangenen Saison erneut zu den Meisterschaftsfavoriten und lässt deshalb auch nichts Gutes ahnen. Hoffnung verbreitet die Rückkehr von Stephanie Reckeweg, die für mehr Spielkultur und Torgefahr beim Außenseiter sorgen soll. "Die Mannschaft hat den Ernst der Lage erkannt",sagt ASC-Sprecher Carlo Steinberg. "Wir müssen aus unseren Fehlern lernen." Bei der Umsetzung dieses Vorhabens kann Piel von 16 Uhr an auch wieder auf Daniela Pfaab, Lorina Kowalski und Alex Schulze zurückgreifen, die mithelfen sollen, eine von den Voraussetzungen her durchaus mögliche Niederlage mit allen sportlichen Mitteln zu vermeiden.

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