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Verkaufsausstellung zugunsten von Amnesty mit Werken der Künstlerin Brigitte von Götz eröffnet

Bückeburg als sprudelnder Quell der Inspiration

Bückeburg (mig). Mit einer großen Ausstellung zugunsten von Amnesty International wird derzeit die Bückeburger Künstlerin Brigitte von Götz gewürdigt. Sohn Götz von Götz und Bürgermeister Reiner Brombach eröffneten am Wochenende die noch bis zum 4. November laufende Verkaufsmesse in der ehemaligen Fleischerei Viehmann.

veröffentlicht am 31.10.2007 um 00:00 Uhr

Reges Interesse an der Verkaufsausstellung. Unser kleines Bild z

Gekennzeichnet ist das umfangreiche Werk der Brigitte von Götz vor allem durch die Liebe zur Schaumburger Landschaft. In vielen Bildern findet der aufmerksame Betrachter bekannte Motive - neben der Stadtkirche hat die gebürtige Berlinerin auch wechselnde Ansichten des Schlosses in Öl oder Acryl gebannt. "Man kann Brigitte von Götz aus mehreren Gründeneine Bückeburger Künstlerin nennen. Hier verlobte sie sich bei einem Spaziergang zum Idaturm mit meinem Vater Gero von Götz und hier lebte sie ein halbes Jahrhundert bis zu ihrem Tod im Jahr 2005", machte Götz von Götz in seiner Begrüßung deutlich. Vor allem der Charme Bückeburgs, seine "unvergleichlichen Menschen", der Markt und der eigene Garten inspirierten die Künstlerin zu ihren Licht-Schatten-Werken in Öl, Acryl, Gouache, Kreide oder Aquarell. Ertragreich waren auch die Reisen ins nahe und ferne Ausland, beispielsweise nach Frankreich oder Italien, dazu kommen Ausstellungen im Staatsarchiv und in ihrer Geburtsstadt Berlin. Götz von Götz: "Besonders wichtig war für sie, dass sie in Bückeburg in einem Kreis engagierter Künstler lebte, deshalb wollte sie in ihrem Alter auch nicht zu ihren Kinder ziehen." Ebenfalls begrüßt wurden die Premierengäste "in diesem ungewöhnlichen Raum, den alle Bückeburger in anderer Beziehung kennengelernt haben" von Bürgermeister Reiner Brombach. Brombach lobte die Verkaufsausstellung als "Gegenpol zum hektische Leben auf der Langen Straße" und erinnerte an die Biografie der Brigitte von Götz, die es von Berlin über Thüringen 1951 nach Bückeburg verschlagen hatte. "Zur Malerei ist sie erst im Alter gekommen und hat damit unser kulturelles Leben bereichert", betonte der Bürgermeister. Mit der Verkaufsausstellung kommt die Familie dem testamentarischen Wunsch nach, den Nachlass zugunsten der Amnesty-Gruppe 1019 Schaumburg zu veräußern.

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