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Interview mit SVE-Trainer Günther Buchholz

Buchholz: "Wir werden vielfach unterschätzt!"

Kreisliga (jö). Günther Buchholz und der SV Engern - das passt zusammen. Innerhalb von wenigen Wochen machte der 51-Jährige aus einem Abstiegskandidaten einen Tabellenvierten. Vor dem SV Engern stehen mit Nienstädt, Exten und Sachsenhagen nur noch die drei herausragenden Teams der Kreisliga. Die junge Mannschaftdes SV Engern profitiert zurzeit enorm aus der großen Erfahrung von "Auge" Buchholz. Mit dem TuS Hessisch Oldendorf stieg er als Spieler in den 70er und 80er-Jahren bis in die Amateuroberliga auf, der damals dritthöchsten Spielklasse.

veröffentlicht am 19.09.2008 um 00:00 Uhr

Günther "Auge" Buchholz hat mit dem SV Engern zurzeit viel Erfol

Welchen Anteil an dem derzeitigen Erfolg hat der Trainer? Er spielt nicht die entscheidende Rolle. Aber ich habe Erwartungen, die Mannschaft zieht sehr gut mit, in der Tabelle sehen wir das Ergebnis. So macht es uns allen mehr Spaß. Wichtig war auch, dass wir mit drei, vier guten Jugendlichen frisches Blut in die Mannschaft bekamen. Was ist vom SV Engern noch zu erwarten? Wir müssen vorsichtig sein. Derzeit sind wir die beste Mittelfeldmannschaft, mehr nicht. Aber Niclas Ritter hat erst zwei Spiele gemacht und auch Andreas von Quadt kommt noch hinzu. Die Mannschaft hat Potenzial, das wusste ich aber schon vorher. Auffällig ist, dass Engern von Außen meistens nicht als spielerisch, sondern kämpferisch starke Mannschaft wahrgenommen wird. Das ist tatsächlich ein häufiger Irrtum. Die Mannschaft erspielt sich ihre Punkte. Selbst gegen Nienstädt hielten wir mit. Mich hat übrigens auch sehr gewundert, warum wir zu Saisonbeginn in der Zeitung als Abstiegskandidat eingestuft wurden. Wir werden vielfach unterschätzt, das hat auch komfortable Seiten.

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