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Ausstellungseröffnung in der Sparkasse: Trend zu Bananen, Orangen und anderen Exoten gebrochen

Buchholz: Rückbesinnung auf heimisches Obst

Rinteln (wm). Äpfel könnten in Rinteln auch als Synonym für Wirtschaftspolitik stehen - hat es doch die heimische Firma Wesergold, Richard Hartinger, unter anderem mit Apfelsaft europaweit zur Marktführerschaft gebracht. Anlass für Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, der sonst bei der Eröffnung des Öko- oder Bauernmarktes kaum mehr als drei Sätze sagt, eine komplette Rede zu halten - und das in der Sparkasse anlässlich der Eröffnung der Apfelausstellung.

veröffentlicht am 22.10.2007 um 00:00 Uhr

Lecker, zuckrig süß: Die Landfrauen backen Apfelringe.

Das hatte auch noch einen zweiten Grund: Nachdem Jahrzehnte Importobst wie Bananen und Orangen den Markt bestimmten, rückt heimisches Obst und damit Äpfel wieder ins Bewusstsein der Verbraucher. Buchholz erinnerte daran, dass sich der Generationenpark in Rinteln inzwischen zu einer Streuobstwiese entwickelt habe und in der Region Weserbergland bis 2013 im Rahmen der integrieren Land- und Umweltentwicklung mindestens 500 Obstbäume gepflanzt werden, ein Netzwerk Obstwiesen im Wesertal gegründet werden soll. Die Besucher des Bauernmarktes am Wochenende konnten dann ganz praktisch schmecken, wie vielfältig Äpfel verwertet werden können: Als köstliche Apfelringe gebacken, frisch als Saft gepresst, als Bratäpfel, Apfelmus oder Gelee oder hochprozentig in eine Flasche abgefüllt. Äpfel gab es selbstverständlich auch zum Mitnehmen: Ab einem Kilo aufwärts.

Günther Klußmeyer beweist: Die Sparkasse setzt auf Apfelbäume.
  • Günther Klußmeyer beweist: Die Sparkasse setzt auf Apfelbäume.
Handgepresst: Frischer Apfelsaft am Wesergold-Stand.
  • Handgepresst: Frischer Apfelsaft am Wesergold-Stand.
Eine schier unüberschaubare Sortenvielfalt konnten sich die Besu
  • Eine schier unüberschaubare Sortenvielfalt konnten sich die Besucher in der Sparkasse anschauen. Hier waren über 200 Apfelsorten ausgestellt - und, wenn es auch manchem schwer fiel - probieren verboten. Verständlich, sonst hätten bei der Vielzahl der Besucher bald keine Äpfel mehr in den Körben gelegen. Fotos: tol


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