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Enten brüten in der Klosterstraße / Biologe Thomas Brandt vermutet: Räuber haben bereits das Gelege dezimiert

Brutgeschäfte auf dem Dach unter notarieller Aufsicht

Rinteln (wm). Auf einem Flachdach in der Klosterstraße haben offensichtlich Enten begonnen zu brüten - unter notarieller Aufsicht, wenn man will, denn die Rechtsanwälte Kai-Uwe Gellermann und Dr.

veröffentlicht am 04.04.2007 um 00:00 Uhr

Egon Crombach haben die Enten aus ihren Büros bestens im Blick. Thomas Brandt, Biologe derÖkologischen Schutzstation am Steinhuder Meer und Vorstandsmitglied beim Naturschutzbund in Rinteln, berichtete, es sei keineswegs ungewöhnlich, dass Stockenten auf einem Flachdach brüten. Enten hätten ihr Gelege auch schon auf Balkone und in Blumenkästen abgelegt. Zwar ist auf dem Dach das Gelege vor Hunden und Bodenräubern geschützt, leider aber nicht vor allen anderen. Weil auf dem Dach nur ein Ei zu sehen ist, Enten aber normalerweise Gelege mit mehreren Eiern hinterlassen, hat Brandt den Verdacht, dass hier schon Katzen, Krähen oder Eichhörnchen zugegriffen haben, wenn die Entendas Gelege verlassen haben und auf Futtersuche gewesen sind. Denn anders als im Schilf ist ein Gelege auf dem Dach weithin sichtbar. Manche Enten, schilderte Brandt, würden ihr Nest noch abdecken. Die Küken schlüpften normalerweise nach dreieinhalb Wochen und verließen dann sofort das Nest - schon um potenziellen Räubern zu entgehen.



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