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Kunstprojekt Strahl: Technikfragen sind geklärt / Anfang Januar soll Bauantrag gestellt werden

Brückenschlag als Weihnachtsgeschenk

Rinteln (ur). Wer angesichts der monatelangen Ruhe um das anspruchsvolle Kunstprojekt "Strahl" von Eg Witt schon angenommen hatte, dass es durch die technischen Herausforderungen zwischenzeitlich auf der Strecke geblieben sei, der wird jetzt von Wolfgang Stoff vom "Förderkreis Strahl" eines Besseren belehrt: Mittlerweile liegt ein komplettes technisches Konzept vor - "für uns die erste große Hürde, die wirklich zu nehmen war".

veröffentlicht am 20.12.2008 um 00:00 Uhr

Technik-Test in der Nordsee - mitüberzeugendem Erfolg. Foto: pr.

Bekanntlich soll der Strahl unweit der Weserbrücke in Rinteln mit aktueller Feuerwehrtechnik eine Brücke in Gestalt eines mächtigen Wasserstrahls zwischen den Ufern schlagen - weshalb ein entsprechender Brunnen zur Entnahme geschaffen werden muss, aus dem der Strahl dann durch ein Rohr passenden Ausmaßes so kraftvoll strömt, dass er die über 80 Meter Flussbreite überspannen kann. Der frühzeitig als Unterstützer gewonnene langjährige technische Leiter bei Stüken, Jürgen Petzold, unternahm dazu entsprechende Recherchen, um die Realisierbarkeit zu prüfen, und gab inzwischen "grünes Licht" aus Expertensicht. Doch da alle Theorie grau ist, machte sich Petzold gemeinsam mit Hartmut Hohndorf als erfahrenem Amateur-Nautiker auf, an Bord eines Feuerlöschboots der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger die erforderliche Strahlkraft in der rauen Wirklichkeit der Nordsee anzutesten - mit überzeugendem Erfolg. "Wir werden Anfang Januar den erforderlichen Bauantrag auf den Weg bringen", freut sich Stoffüber das "Weihnachtsgeschenk an alle Rintelner". Und ergänzt geradezu poetisch: "Der Strahl ist durch seine Symbolik des Verbindenden durch die immer stärker werdenden Gegensätzlichkeiten ein Symbol der Hoffnung!" Die Initiative sucht immer noch Förderer und Sponsoren: Kontakt bei Wolfgang Stoff, (05751) 412138.



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