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Schnatgang des Gemeinderates zeigt Handlungsbedarf / Anregungen für die nächste Sitzung

Brücke ist zu sanieren, zahlreiche Bänke fehlen

Buchholz (sig). Vor Ort nach dem Rechten sehen, denn dort lässt sich besser darüber reden, wo im Dorf Handlungsbedarf besteht. Dieses Prinzip hat sich in der Vergangenheit bewährt, und der Buchholzer Gemeinderat bleibt ihm treu. Einige Stunden dauerte auch diesmal wieder die Wanderung durch das Dorf, aber eine gute Entscheidungshilfe ist sie allzumal.

veröffentlicht am 18.05.2007 um 00:00 Uhr

Auch Bachläufe und Entwässerungskanäle werden kritisch unter die

Erster Halt wurde auf der Bahnhofstraße gemacht. Bürgermeister Hartmut Krause machte dort auf einige Risse in der Fahrbahn aufmerksam, die in Höhe der oberen Bushaltestelle zu entdecken sind. "Hier gibt der Unterbau wegen der schweren Busse nach", äußerte sich das Gemeindeoberhaupt besorgt. Keineswegs mehr ausreichende Sicherheitbietet die Treppe, die hinunter führt zum Bereich des früheren Buchholzer Bahnhofs. Da ist reichlich Mauerwerk weg gebrochen. Wenn hier gehandelt werden muss, dann wäre der künftige Eigner der Bahnstrecke für die Verkehrssicherungspflicht zuständig. Auch um die Sicherheit von Fußgängern geht es auf dem Bürgersteig an der Südseite der Arensburger Straße. Hier muss in Höhe der Trafostation etwas Pflaster angehoben werden, um eine Stolperstelle zu beseitigen. Frank Rinne erinnerte beim Fußweg in Richtung Aue daran, dass beiderseits einige morsche Bäume und trockene Äste entfernt werden müssten. Sie stehen allerdings auf kreiseigenem Land. Die Gemeinde ihrerseits will ein verrostetes und überflüssiges Gelände am Wegrand entfernen. Am Ortsausgang in Richtung Heeßen müsste ein Grabenbereich freigelegt werden. In der Straße "Im Hofkamp" zeichnet sich ab, dass hier in absehbarer Zeit die Gosse beidseitig zu erneuern ist. Wenn der Holzzaun an dem dort vorhandenen öffentlichen Parkplatz zu morsch wird, muss die Gemeinde ihn wohl oder übel entfernen. Ob erdann überhaupt wieder ersetzt werden soll, darüber waren sich die Ortspolitiker noch nicht schlüssig. In der Straße "Zum Eichkamp" sollen zwei Ausbuchtungen, die wilden Busch- und Baumbewuchs zeigen, wieder frei geschnitten werden. Beim offenen Teilstück eines Entwässerungskanals können seitlich herausgedrückte Wasserbausteine bei stärkeren Regenfällen den Abfluss beeinträchtigen. In Augenschein genommen wurden auch die beiden Regenrückhaltebecken unterhalb des neuen Siedlungsgebietes "Auf der Portugall" sowie der Spielplatz "Am Walde". Die zum Klärwerk führende Auebrücke soll saniert werden. "Da müssen wir den Rost beseitigen lassen; die Brücke soll neu verzinkt werden und anstelle von Holzbalken Gitterroste zum sicheren Überqueren erhalten", erklärte Bürgermeister Hartmut Krause. Außerdem müsse sie stabil verankert werden. Der Gemeinderat wird sich in seiner nächsten Sitzung am 22. Mai mit diesem Anliegen befassen. Nichts auszusetzen gibt es an dem Spiel- und Freizeitgelände vor dem Schützenhaus. Aber für die Bouleanlage sollen noch drei Sitzbänke angeschafft werden. Apropos Bänke: Davon könnten im gesamten Gemeindegebiet noch zwischen zehn und 15 Exemplare aufgestellt werden. Auch dieses Thema gehört auf die Tagesordnung der nächsten Zusammenkunft.



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