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Rodenberg: Nabu beantragt Abschaffung

Brenntage sollen gestrichen werden

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die Samtgemeinde Rodenberg erwägt, die Brenntage wieder abzuschaffen. Auf Antrag des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) hat die Verwaltung einen entsprechenden Beschlussvorschlag erarbeitet. Bei der AWS soll alternativ eine zweimalige Grünabfuhr pro Jahr beantragt werden. Der Werksausschuss wird in seiner nächsten Sitzung darüber beraten.

veröffentlicht am 07.05.2008 um 00:00 Uhr

Die Nabu-Gruppe der Samtgemeinde Rodenberg führt für ihren Antrag ökologische und soziale Gründe an. Bereits bei der Jahresversammlung hatte der Nabu die Brenntage kritisiert. Die Freisetzung von Schadstoffen bemängelt die Naturschutzorganisation dabei ebenso wie die Belästigung der Nachbarschaft. "Sozialem Unfrieden wird Vorschub geleistet", argumentiert der Nabu in seinem Antrag. Auch Folgen für die Gesundheit wie Atemwegserkrankungen befürchten die Naturschützer. Nach der bisherigen Verordnung dürfen in der Samtgemeinde im Frühjahr und im Herbst Grünabfälle unter bestimmten Bedingungen verbrannt werden. Vom 15. März bis zum 30. April und vom 15. Oktober bis zum 30. November darf Grünschnitt freitags und sonnabends von 10 bis 18 Uhr durch Verbrennen entsorgt werden. Es gibt allerdings Vorgaben. Nicht alle richten sich nach den Auflagen, die vor vier Jahren verabschiedet wurden, hat die Verwaltung festgestellt. So darf normalerweise nicht bei starkem Wind verbrannt werden. Gefährlicher Funkenflug und auch erhebliche Rauchentwicklung seien zu verhindern. Auch bei langanhaltender trockener Witterung ist das Brennen verboten. In der Vorlage, die die Verwaltung nun dem Werksausschuss des Rates der Samtgemeinde vorlegt, wird vorgeschlagen, mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS) eine Vereinbarung zu treffen. Die Verwaltung will weitere Grünabfuhren beantragen. Zweimal im Jahr soll der Grünschnitt dann zusätzlich von der AWS abgefahren werden. Die Brenntage in der Samtgemeinde könnten daraufhin entfallen. Über Kosten oder Kostenträger gibt die Vorlage noch keine Auskunft. Der Werksausschuss wird bei seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 8. Mai, darüber beraten. Beginn der Sitzung ist um 17 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses Rodenberg, Amtsstraße 5. Zudem stehen Wirtschaftspläne im Wasser- und Abwasserbereich auf der Tagesordnung. Das Gremium berät auch über Gebühren und die Erneuerung eines Regenwasserkanals in Apelern.



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