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Die VfL-Torjäger erzielen jeweils zwei Tore / Zwei Rote Karten für die Gäste

Bremer und Stahlhut in Torlaune Bückeburg putzt Spelle mit 4:0

Niedersachsenliga (ku). Am Ostersamstag zeigte der VfL Bückeburg den Kickern vom SC Spelle/Venhaus ganz klar wo der Hammer hängt, entschied die Partie mit einem auch in der Höhe völlig verdienten 4:0.

veröffentlicht am 10.04.2007 um 00:00 Uhr

Beim Bückeburger 4:0-Erfolg über den SC Spelle-Venhaus blieb sog

Nach dem Schlusspfiff war der Bückeburger Trainer wirklich zufrieden: "Auch wenn der Gegner offensichtlich nicht den allerbesten Tag erwischt hatte, du musst ihn erst einmal schlagen. Meine Mannschaft hat die Fehler gut genutzt, zu null gespielt und vier Tore gemacht. Das ist eine optimale Ausbeute!" Spelle konnte den Bückeburgern in keiner Phase des Spiels ernsthaft Paroli bieten. Zu wenig Durchschlagskraft im Angriff, wenig konsequent in der Defensive, nichts Zündendes im Mittelfeld. Zwei Schüsse auf das Bückeburger Tor während der gesamten 90 Minuten verdienten halbwegs die Bezeichnung "Torchance". In der20. Minute fischte Tim Engler einen Flankenball Alexander Brünink vor den Füßen weg, der versuchte sich in der 79. Minute noch einmal erfolglos. Beim VfL Bückeburg lief es deutlich runder. Obwohl Timo Nottebrock in seiner Kreativabteilung neben Florim Mustafa kurzfristig auch auf Torben Deppe verzichten musste, zeigte sich Bückeburg von Beginn an, als die tonangebende Mannschaft. Nach ein paar Fehlversuchen in der 32. Minute das verdiente 1:0. Die zweite Ecke von Sonar Aslan, er zeigte eine bemerkenswerte Vorstellung auf der linken Seite, kam wieder gefährlich in den Strafraum, Alexander Bremer untermauerte wieder einmal seine Position als "Top-Scorer" der Niedersachsenliga und markiert das 1:0. In der 38. Minute schlug Kollege Stahlhut zu, diesmal uneigennützig von Alexander Bremer in Szene gesetzt. Das 2:0 brachte die nötige Sicherheit, Spelle versuchte zwar in der zweiten Runde Boden gut zu machen, produzierte aber nur Stückwerk. Die Entscheidung in der 68. Minute. Stefan Pölling foulte Manuel Stahlhut im Strafraum. Hart die Rote Karte, den Elfmeter ließ sich Alexander Bremer aber nicht nehmen - 3:0. Bückeburg hatte nun klar die Oberhand, konnte aber die zahlenmäßige Überlegenheit nie richtig nutzen. Manuel Stahlhut übersah in optimaler Situation den deutlich besser postierten Alexander Bremer, setzte dann aber in der 75. Minute den Schlusspunkt. Nach vorausgegangenem Pfostenschuss markierte er den 4:0-Endstand. Bitter für Spelle, Schiedsrichter Stefan Haupt aus Degersen zückte in der 77. Minute noch eine Rote Karte. Nach einem Foul an Manuel Stahlhut wird auch Markus Lammers in den nächsten Spielen fehlen. VfL: Engler, Könemann, Werner, Prange, Thom, Bremer (79. Ibrahim Aslan), Kriehn, Stahlhut (75. Papenheim), Soner Aslan (75. Möller), Tarak, Steininger.



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