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Windkraftanlagen

Brandschutz berücksichtigt?

Zu: „Abstand wird zur Schlüsselfrage“, vom 22. Januar
Priorität 1 ist die Mindestabstandsregelung von 1000 Meter – das war das Ergebnis der Teilnehmer am Workshop der Stadt Hameln. Allerdings gab es auch den Tenor, dass man nicht generell gegen Windräder ist. Aber wie in der Sendung „Panorama“ vom 23. Januar gesagt wurde:

veröffentlicht am 02.02.2020 um 21:51 Uhr

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Die Politik hat die Auflage, so zu entscheiden, dass es der Bevölkerung gutgeht. Da habe ich so meine Zweifel. Nach dem Brand einer Anlage in Hohe ist die Frage: „Was passiert bei einem Brand in der Entfernung von 400 bis 500 Meter?“ Um die zur Diskussion gestellten Windräder Haverbeck-Halvestorf liegen schnell brennende Felder oder wie bei mir Scheunen, in denen Heu und Stroh gelagert wird. Wie ist bis jetzt der Brandschutz berücksichtigt? Bei einem Trassenkorridor von drei Kilometer ist doch wohl ein Bau dieser Windräder nicht mehr möglich. Wann fällt dazu eine Entscheidung? Die angedachte Lösung, die betroffenen Bürger mit Geld zu entschädigen, ist m.E. eine Schnapsidee. Was passiert, wenn bei sechs Häusern drei nicht wollen oder der Vermieter dort nicht wohnt, aber das Geld kassiert? Noch schlimmer, wenn die Kommunen das Geld bekommen, die Betroffenen aber leer ausgehen. Ich glaube, keiner möchte das Problem durch Geld lösen. Hier geht es um Lebensqualität. In dem Biotop vor den geplanten Windrädern Haverbeck-Halvestorf leben schützenswerte Tiere, zum Beispiel der rote Milan. Auch ein Schwarzstorch wurde dort gesehen. Meine in der Scheune lebenden Schwalben und Fledermäuse würden mit Sicherheit auch ziemlich dezimiert. Ich hoffe, dass bei einer zeitnahen Entscheidung des Rates, Mensch und Tier berücksichtigt werden.



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