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Weitere Gespräche nötig: Renovierung der leerstehenden mittleren Etage angestrebt

Brandschützer wünschen sich den Ausbau

Hachmühlen. Einen langgehegten Wunsch der Ortsfeuerwehr Hachmühlen wiederholte Ortsbrandmeister Stephan Tschöke jetzt auf der Jahreshauptversammlung im proppevollen Schützenhaus. Es handelt sich um die zur- zeit leerstehende mittlere Etage des Feuerwehrhauses, die sich nach Umbau in idealer Weise eignen würde als großflächiger Schulungs- und Veranstaltungsraum. Außer der Nutzung durch die Feuerwehr könnten viele Vereine des Dorfes davon profitieren, zumal seit Verkauf des ehemaligen Pastorenhauses ständig eine Versammlungsstätte fehle.

veröffentlicht am 26.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:21 Uhr

Ganz aktiv gibt sich die Feuerwehr in Hachmühlen.

Trotz Kostenübernahme durch Spender und Eigenleistungen, wodurch der Stadt eine minimale Belastung geblieben wäre, habe diese den Umbau abgelehnt mit dem Hinweis auf einen entsprechenden Raum im Bauhof Rahlmühler Straße. Die Versammlung reagierte mit unwilligem Geraune. Doch Stephan Tschöke will die Sache nicht auf sich beruhen lassen und erneut das Gespräch mit der Stadt suchen.

Lang war der Bericht des Ortsbrandmeisters über das verflossene Jahr: aus dem Einsatzgeschehen ging hervor, dass die Kameraden 28-mal ausrückten, wovon sie achtmal Hilfeleistungen erbringen mussten. Unter den Brandalarmen handelte es sich einmal um einen Großbrand, der die Wehr auf Trab hielt. Auch unter den vier nachbarlichen Löschhilfen war ein Großbrand in Flegessen zu verzeichnen. Es kam also keine Langeweile auf, wie es in dem umfangreichen Tätigkeitsbericht weiter hieß. So war unter anderem eine fast 70 Kilometer lange Ölspur zu beseitigen gewesen. Erneut ärgern mussten sich die Brandschützer über neun Fehl- und fünf Falschalarme. Die Aus- und Weiterbildung einschließlich der absolvierten Lehrgänge in Celle sowie an der Feuerwehrtechnischen Zentrale kamen auch nicht zu kurz, so dass sich alle geleisteten Dienste im Jahr 2010 auf die stolze Zahl von 5051 Stunden summierten. Insgesamt 71 Mitglieder bilden die Ortswehr, davon sind 46 Aktive, acht Jugendmitglieder und 17 Alterskameraden. Hinzu kommen die 237 fördernden Mitglieder.

Bei den 12 Altpapiersammlungen im Dorf hatten die Blauröcke 113 Tonnen zu den Sammelcontainern fahren können. In der Jugendfeuerwehr hält Richard Meyer die Jungen und Mädchen mit feuerwehrtypischen, aber auch jugendgerechten Aktivitäten wie Pizzabacken, Basteln, Ausflugsfahrten oder Schwimmbadbesuchen bei Laune. Als Jugendfeuerwehrmann des Jahres mit den meisten Diensten lagen Florian, Daniel und Andrea Meyer vorn, gefolgt von Frederieke Rodenberg, Lea Mescher, Lukas Bollmann, Marvin Gehlen und Ole Brandstätter. Von einem lebendigen Treiben der Altersabteilung berichtete Werner Nedderhut. In drei Gruppenführerpositionen wurde Hilmar Klapper neu gewählt. Christian Herbst und Hartmut Lange wurden in ihren Ämtern bestätigt. Bei der neuen stellvertretenden Jugendwartin fiel die Wahl auf Astrid Klapper. Stellvertretender Stadtbrandmeister Carsten Koch dankte ebenso wie der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Siegmund und Ortsbürgermeister Helmut Steinwedel den Aktiven der Ortswehr dafür, dass sie sich als zuverlässige Partner gemäß dem Motto „retten, löschen, bergen, schützen“ uneigennützig für Menschen, Tiere und Sachen einsetzen.

Auszeichnungen zum Feuerwehrmann erhielten: Armin Kreusel, Sebastian Grabarits, Sven Schröder, zum Oberfeuerwehrmann/frau Michél Sotta, Astrid Klapper, Vera Jädtke. Und zum Hauptfeuerwehrmann ist Christoph Heine, zum Oberlöschmeister Marcus Grabarits, zum Hauptlöschmeister Stephan Tschöke ausgezeichnet worden. Dem Werkbrandmeister Helmuth Tschöke wurden aufgrund neuer Bestimmungen die Schulterstücke des Brandmeisters in der Freiwilligen Feuerwehr feierlich überreicht. Stellvertretender Ortsbrandmeister Klaus Oberheide gab die Namen des Feuerwehrmanns des Jahres bekannt: Hier teilen sich den ersten Platz Horst Goetz und Astrid Klapper vor Michél Sotta.



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