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Verwaltungsausschuss schlägt BSV Plätze zum Bau einer Anlage vor

Boule-Bahn: CDU schwenkt ein

Rodenberg (bab). DerÄrger um das öffentliche Boule-Spiel ist möglicherweise vom Tisch. Die CDU/WGR-Gruppe im Rodenberger Rat hat den Weg zu einer weiteren Bahn in der Stadt geebnet. Im Verwaltungsausschuss (VA) ist mit ihrer Mehrheit beschlossen worden, dem BSV (Boulesportverein) zwei Bereiche zur Auswahl zu stellen, auf denen er eine Bahn anlegen kann. Das Gelände soll an den BSV verpachtet werden, der Verein danach für die Anlage verantwortlich sein.

veröffentlicht am 05.05.2007 um 00:00 Uhr

"Es soll keineöffentliche Boule-Bahn sein", stellt WGR-Sprecher Ralf Sassmann klar, der als eine mögliche Stelle zusammen mit der CDU eine Grünfläche neben dem "Kleinen Brunnen" befürwortet. Dem BSV werde es aber überlassen, die Öffentlichkeit auf der Anlage zuzulassen. Bei der VA-Sitzung sei noch ein zweiter Vorschlag erarbeitet worden, teilt Stadtdirektor Uwe Heilmann mit. Ein alternativer Platz könne dem BSV am Wendehammer an der Verlängerung der Sudewiese angeboten werden. Den Standort hatten die Boulefreunde in seiner Vorschlagsliste aufgeführt. "Wir haben alle zusammen geguckt, wie wir das Problem aus der Welt schaffen können", sagt Sassmann zu der überraschend schnellen Entscheidung, bei der seine früheren Gegenargumente (fehlende Toiletten) unberücksichtigt blieben. "Die Toiletten sind erstmal sekundär", so Sassmann. Diese Fragen könnten später noch geklärt werden. Ulrike Meyer und Martin Bühre vom Vorstand des BSV sind erleichtert und freuen sich über die Angebote. Sie wundern sich nur ein wenig, dass ihr Standortvorschlag am äußersten Randes des Schlossparks nicht berücksichtigt wurde, wenn die Toilettenfrage zweitrangig ist und sie fest versichern, dass Hochwasser kein Problem darstellt. "Denkmalschutz", begründet Sassmann, obwohl dort auch ein Grillplatz existiert.



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