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Familientradition am seidenen Faden: Wie Bornemann dem Verkauf entkam / Streit um Million für Ex-Geschäftsführer

Bornemann:Übernahme durch US-Konzern abgewendet

Obernkirchen. Offenbar nur um Haaresbreite entging die Bornemann GmbH im Dezember 2006 dem Verkauf an einen Branchenriesen mit zweifelhaftenÜbernahme-Ambitionen. Nach Informationen unserer Zeitung hatte sich der frühere Anteilseigner 3i für das Angebot des Bornemann-Konkurrenten Colfax entschieden. Nach Darstellung der Familie Bornemann drohte durch vertragliche Bindungen anderer Anteilseigner eine 51-Prozent-Mehrheit für den US-Konzern. Schwere Vorwürfe erhebt die Familie in diesem Zusammenhang gegen den damaligen Geschäftsführer Dr. Ingo Bretthauer, der wenig später das Unternehmen verließ. Zu den Umständen seines Ausscheidens, insbesondere der Frage eines Millionentransfers auf sein Privatkonto, sind vor dem Landgericht Bückeburg mehrere Verfahren anhängig.

veröffentlicht am 01.09.2007 um 00:00 Uhr

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Autor:

Frank Werner


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