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Gemeinsames Lernen verbindet: Sportbootführerscheinlehrgang beim Motorboot-Club Hameln

Bootfahren soll ja richtig Spaß machen

Hameln. Ein freudiges Ereignis war es wieder einmal für Hugo Nießner, den 2. Vorsitzenden des Motorboot-Clubs Hameln e. V., als er den frischgebackenen Sportbootführerscheininhabern zur bestandenen Prüfung gratulierte und ihnen die Patente aushändigte. Doppelte Freude, weil gleich drei Kursteilnehmer einen Antrag auf Mitgliedschaft stellten. Nach sieben Abenden Theorie und drei Samstagen Praxis mussten unter den Augen der amtlichen Prüfer die erworbenen Kenntnisse unter Beweis gestellt werden.

veröffentlicht am 10.11.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 06:21 Uhr

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Begeistert war Ausbilder Friedrich Strüber: Samstags brachten einige Aspiranten ihren weiblichen Fanclub mit ins Boot. Jedes gelungene Manöver wurde von den Ehefrauen bejubelt. Auch die siebenjährige Tochter eines Prüflings, ausgerüstet mit Schwimmweste, durfte mit ins Boot, als Papa seine ersten Fahrmanöver im Fahrschulboot absolvierte.

Erleichterung war den Familienmitgliedern anzusehen, denn das abendliche Pauken der Binnen- und Seeschifffahrtsstraßenordnung, der Navigation, der Motoren-, Wetter- und Umweltkunde hat nun ein Ende und es bleibt wieder mehr Zeit für die Familie. Es sei denn, der „Stress“ setzt sich fort, wenn man, wie Günther Wehrmann und Frau, zwischen Hamburg und Holland pendelt, um ein passendes Kajütboot zu finden. Auf stressfreie Fahrstunden bestand als älteste Kursteilnehmerin die 71-jährige Helga Winkel aus Bad Pyrmont. Mitten auf der Weser meinte sie: „Friedrich, lass uns stoppen, das reicht, Bootfahren soll Spaß und keinen Stress machen!“ Ihre Tasche entpuppte sich als Picknickkorb, aus dem sie Kaffee und Gebäck für die ganze Crew hervorzauberte. Am Samstag zuvor hatte Helga die Besatzung des Fahrschulbootes schon mit selbst gestrickten, marineblauen Pulswärmern beglückt. Helga Winkel war durch einen Text in der Dewezet „Man lernt nicht aus – ein Leben lang“ auf die Sportbootschule des MCH aufmerksam geworden und hat im Kreis Gleichgesinnter entspannt festgestellt: Lernen verbindet, und für den Kopf ist es ein gutes Training. Die praktische Prüfung hat sie erfolgreich absolviert. „Die theoretische Prüfung mache ich im Frühjahr. Ich brauche noch ein bisschen mehr Vorbereitungszeit – es soll ja keinen Stress machen.“ Den Sportbootführerschein See erhielten Volker Beermann, Peter Eschrich, Rafael Ferré i Tomàs, Hella Franke-Müller, Rita Frische, Berlind Giesler, Christine Helms, Klaus Jäckel, Torsten Köberle, Jens Lüthje, Stefan Müller, Thorsten Müller, Benjamin Poranski und Frank Sommerfeld. Über den Sportbootführerschein Binnen freuen sich Markus Bäumer, Keno Garbe, Ralf Hartung, Gerd Hundertmark, Thomas Krumschmidt, Joachim Reichel, Sascha Remmer, Marvin Röhrig, Bernhard Schmetz, Steffen Schröder, Günther Wehrmann, Oliver Winkler, Mathias Zervos und Davor Zizak.

Viele Teilnehmer sehen sich im Frühjahrslehrgang am 28. Februar 2012 im Clubheim Tündernsche Warte der Sportfischer wieder, um den Sportbootführerschein See mit dem Binnenschein zu komplettieren. Für andere hat am 25. Oktober der Lehrgang für die Sprechfunkzeugnisse „UBI“ (Binnen) und „SRC“ (See) begonnen. Auskunft über alle Lehrgänge erteilt Albert Lutzke unter Tel. 05153/6526 oder per Mail: albert.lutzke@web.de



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