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Bonsai-Ausstellung in der Domänenburg

Aerzen. Der Bonsai-Experte Dieter Arndt aus Bad Pyrmont und ein Kreis von Bonsaiexperten stellen am 21. und 22. September ihre Miniaturbäume in der Domänenburg aus. Bonsaibäume wachsen in Schalen.

veröffentlicht am 05.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

Ein wichtiges Ritual des Buddhismus ist das Meditieren vor einem Baum, um innere Ruhe zu erlangen. Hierzu war es ursprünglich üblich, in den Garten oder den Wald zu gehen und sich dort im Lotossitz vor den Baum zu setzen. Jedoch war es im alten China nicht schicklich für eine Dame, sich allzu weit außerhalb des Hauses zu bewegen. Als schließlich ab dem Ende des zehnten Jahrhunderts die sogenannten Lotosfüße in Mode kamen, war es Frauen der gehobenen Schicht, darunter auch jenen der Kaiserfamilie, gar nicht mehr möglich, weit zu gehen. Daher mussten die Frauen immer in und aus dem Garten getragen werden, wenn sie meditieren wollten. Das soll einen chinesischen Gärtner auf die Idee gebracht haben, den Baum lieber zu den Frauen zu bringen, als umgekehrt. Also suchten sich die kaiserlichen Gärtner kleine Bäume und pflanzten diese in Schalen. Diese Schalenbäume nannten sie Penjing. Später kam diese Kunstform auch nach Japan und wurde dort durch verschiedene Schnitttechniken perfektioniert. Die Japaner nannten ihre Formgehölze „Anpflanzung in der Schale“, in ihrer Sprache Bonsai.



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