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Hoher Weser-Wasserstand flutet Schiffsanleger / Seit gestern sinkt Pegel wieder

Böse Unwetterfolgen in Bösingfeld: Sturzbäche beenden Freibad-Saison

Rinteln/Bösingfeld (crs). Der Sommer und die Sonne sind gestern Nachmittag zurückgekehrt und machen die schlimmen Unwetter dieser Woche beinahe überall vergessen. Aber eben nicht überall: Die heftigen Regengüsse vom Dienstagabend haben der Freibad-Saison in Bösingfeld-Asmissen ein abruptes Ende bereitet.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 14:57 Uhr

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Sturzbachartig haben sich die Wasser- und Schlammmassenüber das Freibadgelände ergossen, als braune Suppe ist das Regenwasser in das Schwimmbecken geflossen. Das traurige Ergebnis: Die Gemeinde Extertal muss wegen des enormen Aufräumbedarfs die Freibad-Saison in Bösingfeld vorzeitig beenden. Auch die Weser ist aufgrund der heftigen Niederschläge zeitweise leicht über die Ufer getreten. Weil der Schiffsanleger am Brückentor ab Mittwoch unter Wasser stand, musste die Brissago-Tour des Ortsrates mit den Senioren kurzfristig umorganisiert werden (s. Seite 10). Mittlerweile hat sich der Weserpegel wieder normalisiert: "Das Wasser nimmt ab", heißt es vom Wasserschifffahrtsamt in Minden. Gestern Abend um 19 Uhr lag der Pegel bei 348 Zentimetern - Tendenz: weiter fallend. "Auf gar keinen Fall" drohen für Rinteln weitere Überschwemmungen, sichert Klaus Lambelet vom Überregionalen Hochwasserwarndienst in Hannover zu. "Der Weserpegel liegt weit unterhalb der relevanten Meldestufe." Außerdem sage der Deutsche Wetterdienst keine nennenwerten Niederschläge vorher.

Die Weser hat den Schiffsanleger in Rinteln unter Wasser gesetzt
  • Die Weser hat den Schiffsanleger in Rinteln unter Wasser gesetzt.
Das Freibad in Bösingfeld-Asmissen ist von sturzbachartigen Wass
  • Das Freibad in Bösingfeld-Asmissen ist von sturzbachartigen Wassermassen geflutet worden - die Saison ist hier beendet. Fotos: pr./tol
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