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Ferit Tarak und Niko Werner weiter gesperrt / Jean-Paul Thom kehrt zurück

Bockenem mit dem Rücken zur Wand Kein Selbstläufer für Bückeburg

Niedersachsenliga (ku). Nach der spannenden, streckenweise durch etwas diskussionswürdige Schiedsrichterentscheidungen reichlich "bunten" Heimpartie gegen Fortuna Sachsenross tritt der VfL Bückeburg am kommenden Sonntag gegen den SV Bockenem an.

veröffentlicht am 04.05.2007 um 00:00 Uhr

Trotz seiner Jugend spielt Pascal Könemann (l.) seinen Part auf

Mit von der Partie wieder Jean-Paul Thom, der für seine Notbremse ein Spiel Sperre abgebrummt hat. Weiter zwangspausieren werden gegen Bockenem Ferit Tarak (vier Spiele Sperre) und Niko Werner (drei Spiele Sperre). Trotz der 0:2-Niederlage in der Vorwoche beim besten Rückrundenteam in Hildesheim zeigte sich VfL-Trainer Timo Nottebrock nicht gänzlich unzufrieden: "Sicher haben wir uns da etwas mehr ausgerechnet, aber wir sind nun mal noch lange keine Übermannschaft, die wie selbstverständlich an jedem Spieltag jeden Gegner schlagen kann. Angesichts unserer misslichen personellen Lage war das eine ordentliche Leistung. Schade nur, dass wir uns in den entscheidenden Situationen durch Zuordnungsfehler selbst um ein besseres Ergebnis gebracht haben." Der Gast aus Bockenem hat sich den bisherigen Saisonverlauf sicher etwas anders vorgestellt. Die Ambergauer dümpeln seit dem Saisonstart im Tabellenkeller, gingen sogar als Träger der Roten Laterne in die Winterpause. Unter Trainer Mathias Henze gab es ganze acht Punkte aus den ersten 15 Spielen. Die SV-Verantwortlichen sahen es mit Grausen, handelten konsequent und zur Winterpause musste der umstrittene Coach seinen Hut nehmen. Co-Trainer Torsten Frederichübernahm, steht mit seiner Elf zwar immer noch in der Abstiegszone, konnte aber inzwischen wieder etwas den Kontakt zum rettenden, viertletzten Rang herstellen. Zuletzt horchte die Szene nach dem Punktgewinn gegen das Spitzenteam aus Langenhagen auf, auch im Nachholspiel gegen Lingen bot die Mannschaft um den Torwarthünen Paul Robert Etounga trotz der 1:2-Niederlage eine spielerisch starke Vorstellung, scheiterte aber am Ende, wie schon so oft, an der eigenen Abschlussschwäche. Für Timo Nottebrock alles andere als ein Selbstläufer: "Nach der positiven Entwicklung besteht nicht die Gefahr, dass wir den Gegner unterschätzen und nur am Tabellenstand messen. Bockenem wird mit dem Rücken zur Wand stehen und um seine vielleicht letzte Chance kämpfen!" Der VfL ist also wieder gefordert, mit vollem Einsatz den so hervorragenden fünften Rang zu verteidigen. Personell fehlen nur die gesperrten Spieler, nach seiner guten Partie wird vermutlich wieder Sergej Wagner eine weitere Chance bekommen. Im Hinspiel gab es "nur" einen Punkt für den VfL, Bockenem holte mit dem 1:1 einen seiner acht Hinrundenpunkte!



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