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Anlage aus Erdhügeln geplant

BMX-Bahn: 22 000 Quadratmeter vom Kreis geschenkt

Seggebruch (jcp). Geschenkt ist geschenkt: 22 000 Quadratmeter des Geländes rund um das Schulzentrum Helpsen bekommt die Samtgemeinde Nienstädt vom Kreis geschenkt, um darauf eine BMX-Bahn zu errichten. Das verkündete Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening bei einer Sitzung des Kulturausschusses in Seggebruch.

veröffentlicht am 04.10.2008 um 00:00 Uhr

Vertraglich festgehalten ist allerdings, dass die Samtgemeinde das Gelände bei Bedarf ebenso kostenfrei an den Kreis zurück abtreten muss. Die BMX-Bahn soll zwischen den Tennisplätzen des TV Bergkrug und der Straße "Am Ihlpohl" angelegt werden. "Natürlich mit genügend Abstand zu den anliegenden Häusern, um Lärmbelästigung zu vermeiden", versicherte Harmening. Bei dem besprochenen Stück Land handele es sich derzeit um einen wildwuchernden "Urwald". Die kalte Jahreszeit sei genau der richtige Zeitpunkt, um diesen zugunsten der Bahn zu roden. Im Frühjahr oder Sommer hätte das laut Harmening wegen der vielen nistenden Tiere einen zu harschen Eingriff in die Natur bedeutet. Wie die Bahn genau aussehen wird, steht noch nicht fest. Eine Anlage aus aufgeschütteten Erdhügeln wird es wohl sein - die rund 50 BMX-Fahrer, die den Antrag unterschrieben haben, hatten dafür Vorschläge in Form von Bildern aus dem Internet und Fotos der Stadthäger Bahn eingereicht. Einen ersten Entwurf soll innerhalb der nächsten Tage die Petershäger Architektin Christina Stoffers einreichen. Stoffers hat in Seggebruch bereits den Friedhof und das Kirchenaußengelände gestaltet. Sobald dieser Entwurf vorliegt, wollen die Politiker laut Harmening auch die BMX-Fahrer in den weiteren Planungsprozess miteinbeziehen. Seggebruch will als Bauträger fungieren und sich die spätere Pflege der Anlage mit der Gemeinde Helpsen teilen. Eine Übersicht der zu erwartenden Kosten will die Architektin Stoffers mit ihren ersten Planungsentwürfen einreichen.



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