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Schönemann informiert den Gemeinderat

Bloß der Weg fehlt: Heeßens Boulebahnen sind - fast - fertig ...

Heeßen (tw). Ob Boulebahn, Reitverbot, Spielplatz oder Straßenausbau: Während der jüngsten Zusammenkunft des Rates Heeßen hat Gemeindedirektor Bernd Schönemann die Politiker unter Vorsitz von Bürgermeister Wilhelm Brümmel (CDU) über Fortschritte, aber auch "Juckepunkte" im Ortsbild informiert.

veröffentlicht am 06.02.2007 um 00:00 Uhr

Fast fertig: die beiden Boulebahnen neben der Gemeindeverwaltung

Im Einzelnen: Boulebahnen: "Von Gerhard Hasse beim Anliefern und Kai Alack beim Beschaffen der Platten unterstützt, hat die Beschäftigungsgesellschaft des Landkreises bei der Anlage der beiden Bahnen ganze Arbeit geleistet", freut sich Schönemann. Auch die Rundhölzer aus Tanne, die nach dem Bad Eilser Vorbild die Umfassung darstellen, sind verlegt. Die bisherigen Kosten belaufen sich nach Rechnung des Gemeindedirektors auf 4031 Euro, inclusive Arbeitslohn und Material. Da noch immer genug Plattenübrig sind, wird die fast fertige Anlage um einen festen Weg ergänzt, der vom Parkplatz aus zu den Bahnen führen soll. Reitverbot: "Pferdenarren" wird's wurmen, die Kämmerin aber freuen: "Beidseits der Auebrücke im Bereich Kastanienweg sind die Bleche mit dem Symbol ,Reiten verboten' aufgestellt worden", so Schönemann. Eines der Schilder stand zwar schon wieder schief, wurde aber bereits neu gerichtet. Mit dem Aufstellen ist das Queren des Bauwerks für Reiter auch per Straßenverkehrsordnung tabu. Den entsprechenden (Empfehlungs-)Beschluss hatte der Bauausschuss Heeßen unter Vorsitz von Heinrich Meier (CDU) auf Antrag von SPD-Fraktionschef Gerhard Möhlmann bereits im April 2006 gestellt. Hintergrund: Die Auebrücke am Feuchtbiotop sei von der Statik her nicht in der Lage, zwei Pferde gleichzeitig zu tragen. Davon abgesehen: Gäbe es die Verbotsschilder nicht und ein Reiter stürzt auf regennassen Planken, wäre die Gemeinde in der Regresspflicht. Spielplatz: "Eine Familie, die in der Nachbarschaft des Spielplatzes an der Fritz-Reuter-Straße wohnt, hat mich angesprochen", so Schönemann. Der Grund: Sie möchte zwei "völlig verschattete" Ahornbäume entfernt sehen. Um dort Licht zu schaffen, hatte die Gemeinde dort bereits im Vorjahr eine Birke fällen lassen. "Da wir in Heeßen keine Baumschutz-Satzung haben, könnten auch die Ahorne beseitigt werden", sagt der Gemeindedirektor. Selbst nach dem Fällen sei am Spielplatz noch ausreichend Grün vorhanden. - Der Rat verzichtete auf einen Ortstermin und stimmte dem Begehren der Familie zu. Wiesengrund: Der zweite Bauabschnitt der Straßen-Erneuerung "Im Wiesengrund" liegt um 28 500 Euroüber dem im Etat einkalkulierten Ansatz von 240 000 Euro. Der Betrag war die größte überplanmäßige Ausgabe der Gemeinde 2006. Feste: Im Anschluss an das Schützenfest in Heeßen, das 2007 am Freitag, 6. und Samstag, 7. Juli ausgerichtet werden soll, wird es in diesem Jahr wieder ein Dorfgemeinschaftsfest geben. Den entsprechenden Antrag hat Kai Alack (SPD) aufgrund einer Anregung von Ratsherr und Schützenchef Gerhard Hasse gestellt. Das Votum fiel einstimmig aus. Der Termin fürs Dorfgemeinschaftsfest: Sonntag, 8. Juli. Damit will die Gemeinde dem in puncto Mitgliederzahl stärksten Verein des Ortes, der beim letzten Schützenfest ein Minus von 1500 Euro eingefahren hatte, unter die Arme greifen.

"Reiten verboten"; Das Queren der Auebrücke am Feuchtbiotop ist
  • "Reiten verboten"; Das Queren der Auebrücke am Feuchtbiotop ist Pferdefreunden mit dem Aufstellen der Bleche jetzt auch offiziell untersagt.


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