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Bad Nenndorfer Schüler nehmen an vielen Wettbewerben teil

Blaumeisen beim Brüten gefilmt

Bad Nenndorf (phr). Urkunden, Preise und Anerkennung - auch wenn es nicht jedem gelungen ist, auf das Siegertreppchen zu steigen, schätzt das Gymnasium Bad Nenndorf den naturwissenschaftlichen Fleiß seiner Schüler. Im Februar hatten sich viele mathematik-, chemie- und biologiebegeisterte Jugendliche an den Wettbewerben "Jugend forscht", "Jugend experimentiert" und der "Mathematikolympiade" beteiligt. Jetzt wurden intern die Sieger geehrt.

veröffentlicht am 25.06.2007 um 00:00 Uhr

Jan Pagallies, Christian Elster, Jannik Meyer, Stephan Ferenz, J

Die Siebtklässlerinnen Jenny Meyer und Karolin Krosch überzeugten die "Jugend experimentiert"-Jury und konnten sich somit einen respektablen dritten Platz auf Regionsebene sichern. Sie hatten dem mütterlichen Rat, Tomaten nicht mit anderem Obst und Gemüse zu lagern, wissenschaftlich auf den Grund gehen wollen. Dabei fanden ie beiden experimentell heraus, dass Tomaten das sogenannte Reifegas Ethen ausströmen. Sie versuchten daraufhin mit Ethen den Reifeprozess von Obst zu beeinflussen. Kreativ waren die Zehntklässler Niklas Beug und Patrick Becke. Sie untersuchten nicht nur in der Sparte Biologie das Brutverhalten von Blaumeisen, sondern kombinierten diese Forschung mit technischer Raffinesse: Eine Lichtschranke am Vogelkasten registrierte, wann die Vogelmutter sich im Nest befand und löste somit die Videoaufzeichnung einer Minikamera aus. Eine spannende Bastelei, für die sich die Jury aber leider nicht erwärmen konnte. Die Juryentscheidungen seien ohnehin oft nicht nachvollziehbar, beschwert sich Markus Hoffman, der die Projektarbeit mit anderen Lehrern betreut hatte. Wichtig sei vor allem, die Begeisterungs- und Leistungsfähigkeit der Schüler zu würdigen, betont Schulleiterin Irmtraud Gratza-Lüthen: "Man muss schon zäh sein, um so ein Projekt durchzuhalten." Der Schulalltag werde nicht leichter. Es müsse viel Freizeit investiert werden. Zumal sich die Teilnehmer auch thematisch großen Herausforderungen stellen müssen: "Teilweise haben sich die Schüler Stoff aneignen müssen, der erst zwei Jahre später auf dem Lehrplan steht", erklärt Hoffmann. Anspruchsvoll waren auch die Aufgaben für die Mathematiker. Sie mussten sich mit Fragen abmühen, die nur noch ansatzweise etwas mit dem Unterrichtsstoff zu tun hatten. Das konnten in der Unterstufe Jannik Meyer (4. Platz), Johannes Schneider (8. Platz) und Stephen Ferenz (10. Platz) von rund 30 Teilnehmern am Besten, was der Jury eineBronzemedaille für die drei Rechentalente wert war. Meike Oberländer gelang in der Jahrgangsstufe neun ein fünfter Platz auf Landesebene. Neue Ziele für die Wissenschaftsprofis gibt es auch schon: Momentan läuft der Wettbewerb zur IdeenExpo - wieder mit starker Nenndorfer Beteiligung.



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