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Bootstaufe bei der DLRG Bückeburg - Lebensretter stellen die "Horst Kramer" in Dienst

Bis Windstärke 6 problemlos in die Brandung

Bückeburg (jp). Mit einer feierlichen Bootstaufe hat die DLRG Bückeburg ihr neues Rettungsboot in Dienst gestellt. Unter dem Namen "Horst Kramer" wird das mit einem 25 PS-starken Motor ausgerüstete Gefährt in Zukunft auf den Gewässern der Umgebung für mehr Sicherheit beim Baden und beim Wassersport sorgen.

veröffentlicht am 08.05.2006 um 00:00 Uhr

Heidi Schmidtmeier tauft das neue Rettungsboot auf den Namen ihr

Der Namenspatron des Bootes Horst Kramer war seit Mitte der 60er Jahre Schwimmmeister im Bergbad und Vorsitzender der DLRG, bis er 1981 an den Folgen eines tragischen Verkehrsunfalls verstarb. Getauft wurde das Boot von Horst Kramers Tochter Heidi Schmidtmeier aus Kiel. Das neue Boot ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger "Nivea 13" in der Lage, ohne weitere technische Hilfsmittel direkt zu Wasser gelassen und gestartet zu werden. Damit verkürze sich im Notfall die Zeit bis zum Einsatz des Bootes erheblich, erklärte DLRG-Chef Ortwin Kreft. Zudem könne das Boot bis zu einer Windstärke 6 problemlos direkt vom Strand in die Brandung starten. Das Vorgängerboot "Nivea 13" soll auch weiterhin bei der DLRG Bückeburg seinen Dienst verrichten, zukünftig aber verstärkt im Bereich Ausbildung. Finanziert wurde die "Horst Kramer" fast überwiegend aus Spenden, öffentliche Gelder flossen nicht. Bürgermeister Reiner Brombach wies in seinem Grußwort auf die "außerordentlich gute" Zusammenarbeit zwischen Stadt und DLRG Bückeburg hin. Durch das Beschaffen des neuen Rettungsbootes sei das Baden in der Region Schaumburg noch sicherer geworden. Er erinnerte erneut an sein Versprechen an die DLRG, langfristig ein neues Vereinsheim im Eingangsbereich des Bergbades zu realisieren. In diesem Jahr sei allerdings miteiner Verwirklichung dieses Projektes nicht zu rechnen.

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