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Die letzten E-Guider sind in der Produktion / Werbung konzentriert sich auf vier Säulen / Andere Standorte "im Plan"

Bis Ostern will die EWR komplett betriebsbereit sein

Weserbergland (CK). Zum Ostergeschäft soll es nun endlich etwas werden: Die Erlebniswelt Renaissance (EWR) im Hamelner Hochzeitshaus, so hofft Geschäftsführer Dr. Carsten Bartsch, wird dann nach vielen, vielen Geburtswehen endlich wirklich funktionieren. "Die neuen E-Guider sind derzeit in der Produktion, in den nächsten drei Wochen werden sie ausgeliefert", zeigt Bartsch sich optimistisch.

veröffentlicht am 23.02.2007 um 00:00 Uhr

Soll zum Ostergeschäft perfekt sein: die Erlebniswelt Renaissanc

Bis Mitte des Jahres, so hofft der Geschäftsführer, werden dann alle Standorte der EWR Renaissance endgültig betriebsbereit sein, also auch die in Bückeburg und Bevern, wo sowohl die Bauarbeiten als auch die Finanzierung "völlig im Plan" seien. Stadthagen, so Bartsch, sei bereits betriebsfähig, in Rinteln und Höxter würden nur noch kleinere Anpassungsprogrammierarbeiten vorgenommen; auch hier soll der Startschuss zum Saisonbeginn fallen. Wird ja auch Zeit: "Wir müssen das Baby jetzt zum Laufen bekommen", fordert Bartsch. Allerdings: "Im Hochzeitshaus gibt es nun mal eine ganz besonders schwierige Ortungstechnik. Aber rund 80 Prozent der Technik läuft bereits seit Ostern letzten Jahres. Und bei den 20 Prozent, die bisher nicht funktioniert haben, handelt es sich um Exponate auf einer tieferen Ebene und um die Betriebssicherheit", verteidigt Bartsch die noch unzulängliche Technik. Weil es mit der EWR in Hameln immer wieder haperte, hatte der Geschäftsführer weitgehend auf Werbung bei den Veranstaltern von Busreisen, einer wichtigen Zielgruppe, verzichtet. Jetzt stützt er sich kurzfristig erstmal auf die anderen vier Säulen; die Schulen, die regionale Bevölkerung, hiesige Tourismusanbieter und den so genannten "Graureisemarkt", also auf selbstorganisierte Gruppenreisen. Zusätzlich wird die EWR am Wochenende bei der Städtebörse im Weserbergland-Zentrum für sich werben. Bartsch: "Wichtig ist jetzt, dass wir Leute reinkriegen; das ist die große Herausforderung. Immerhin beurteilen uns jetzt schon 75 Prozent aller Besucher mit gut oder sehr gut. Die Zufriedenheit ist also da." Und dass sich auch die Gastronomie von Tag zu Tag verbessere, sei augenscheinlich, so Bartsch. Bartsch hatte sich vor kurzem mit seinen Partnern aus den anderen sechs EWR-Standorten zu einem Marketing-Workshop getroffen (wir berichteten). Sie haben ein Netzwerk gebildet, das neben einem verbesserten Informationsfluss und einer systematischen Einbindung aller Standorte auch die Eigeninitiative stärken will.

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