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Lange Transportwege

„Bio“ wieder zunichtegemacht

Ah ja, die Bio-Rüben aus dem hiesigen Raum werden also nach Schladen zur Weiterverarbeitung transportiert.

veröffentlicht am 02.10.2020 um 10:59 Uhr

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Zu: „Süße Früchte mit bitterem Beigeschmack“, vom 15. September


Also um die 100 Kilometer Transportweg für jeweils eine Lkw-Aufliegerladung (maximal zirka 35 Kubikmeter), und dann natürlich der Rückweg der leeren Lkw, macht schon 200 Kilometer. Wie viel CO2 wird dabei wohl je Fahrt ausgestoßen? Die Feldfrüchte selbst sind zwar „Bio“, der lange Transportweg ist es leider nicht und macht den Vorteil wieder zunichte. Bei manchen Biogas-Anlagen das gleiche Phänomen: Durch miserable Standortplanungen in der Vergangenheit, bei der offenbar nicht Logistik und Anlieferwege berücksichtigt wurden, muss der Mais als Hauptgärgut erst mal teilweise lange Strecken und teils auch noch quer durch die Stadt umherkutschiert werden. Oder warum wird Mais von unterhalb des Bückeberges oder von Feldern westlich der Weser in die Anlage Afferde transportiert statt zu den näher liegenden Anlagen Emmern beziehungsweise Hemeringen? Die Überschrift des Artikels trifft ungewollt also auch für diese Aspekte zu.



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