weather-image
11°
×

Bilder aus dem Körper – ohne Kontrastmittel

Bremen. Ein neues Magnetresonanzverfahren soll künftig sichtbar machen, wie die Funktionen im menschlichen Körper ablaufen. Statt Kontrastmittel zu spritzen, werde das im Blut vorhandene Wasser des Patienten genutzt, sagte Prof. Matthias Günther vom Fraunhofer Mevis Institut in Bremen. Das im Institut weiterentwickelte Verfahren wurde mithilfe eines Magnetresonanzscanners (MR) neuester Bauart vorgestellt. So könne beispielsweise die Durchblutung eines Patienten dargestellt werden, die ein wichtiger Faktor zur Bestimmung der Funktionsfähigkeit von Organen und Gewebe sei, sagte Günther. Routinemäßig ist das Verfahren in Kliniken noch nicht im Einsatz. Vorteile sieht Günther vor allem für den Patienten. Bislang müsse ein Kontrastmittel in die Vene gespritzt werden. Das sei oft unangenehm und schmerzhaft. Auch Nebenwirkungen seien nicht auszuschließen.

veröffentlicht am 17.07.2011 um 15:48 Uhr



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige