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Bilanz 2018: Acht meldepflichtige Ereignisse im AKW

Während AKW-Gegner immer wieder von Störfällen berichten, sprechen die Verantwortlichen des Kernkraftwerkes Grohnde von meldepflichtigen Ereignissen. Allerdings: Davon habe es im Vorjahr gleich acht Vorkommnisse gegeben - eine Zahl, die über dem Durchschnitt liege, sagt Michael Bongartz als Kraftwerksleiter. "Unschön, aber nicht ungewöhnlich", relativierte er die Daten. Es seien alles nachrangige Meldungen der Kategorie N gewesen, also aus sicherheitstechnischer Bedeutung erst an dritter Stelle stehen und eigentlich nur innerhalb von fünf Tagen dem niedersächsischen Umweltministerium als Atomaufsichtsbehörde gemeldet werden müssten, in der höchsten Kategorie müsse dies "unverzüglich" geschehen. Bongartz sieht in dem System hingegen eher den hohen Anspruch der Sicherheitskultur.

veröffentlicht am 11.04.2019 um 13:41 Uhr



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