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270 Zuhörer erleben Pfingstkonzert mit Walter Kracht und seinem Orchester in Bad Nenndorf

Bigbandsound lockt an: Konzert ausverkauft

Bad Nenndorf (ede). Mit seiner Blasmusik hat Walter Kracht den Kurort fest in seiner Hand. Rund 270 Zuschauer wollten am Sonntagnachmittag dasüber die Grenzen Schaumburgs hinaus bekannten Orchester sehen und hören. Schon im Vorverkauf waren viele Karten weggegangen. Am Konzerttag kamen dann noch einmal so viele Zuhörer, dass zwei Stuhlreihen dazu gestellt werden mussten. Auf dem rund zweistündigen Programm standen moderne Arrangements im Bigbandstil, für die Kracht lautstark gefeiert wurde.

veröffentlicht am 30.05.2007 um 00:00 Uhr

Jahr für Jahr erfolgreich: Walter Kracht spielt im Kurort Stücke

Dieser ist und bleibt in Bad Nenndorf eine Institution. Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Saal sowie ein von Beginn mitgehendes Publikum belegten dies am Pfingstsonntag eindrucksvoll. Viele bekannte Stücke hatte Kracht mitgebracht, zudem wies das Programm eine Reihe neuer Arrangements auf. "Viel Swing", versprach der Dirigent im Vorfeld, "weil das Publikum, wie die Band jünger geworden ist", wie Kracht meint, tendenziell festgestellt zu haben. Natürlich waren auch Märsche und Walzer zu hören - für seine langjährigen Fans, wie der Orchesterleiter betonte. Einige reisten der Bigband offenbar regelrecht hinterher. Aus Hannover, weiß Kracht, kämen regelmäßig Fans zum Konzert nach Bad Nenndorf, ebenso aus Burgdorf, Lemgo und Hildesheim. Für sie wie für die Nenndorfer hatte Kracht ein modernen, vielseitiges Programm zusammengestellt, das einmal mehr von Klassik bis Pop reichte und so bekannte Melodien wie "Happy Music", "Wiener Blut" oder etwa "New York, New York" enthielt. Lisa Hattendorf aus Bad Nenndorf ist bereits seit Jahren regelmäßig in der Wandelhalle zu Gast, wenn "Walt Kracht& his Orchestra" angekündigt werden. Am Sonntag hatte sie mit ihrer Freundin Lisa Holbrich, ebenfalls aus Bad Nenndorf, in der ersten Reihe Platz genommen. "Wir hören gerne Märsche, aber auch Glenn Miller mögen wir", erklärten die beiden übereinstimmend. Deswegen kämen sie immer wieder gerne her und schauten auchim Fernsehen, wenn Walter Kracht dort auftritt. Helma Wille, die mit ihrer Freundin Ingrid Kramer ebenfalls ganz vorne saß, war eher durch Zufall zum Konzert gelangt. "Mein Sohn hatte zwei Karten gewonnen, wollte aber selbst nicht gehen", erzählte die Frau aus dem Kurort. Jetzt freue sie sich mit ihrer Freundin auf den Nachmittag. Von der Musik war sie anschließend ganz angetan. "Toll", meinte sie, "das sagt uns zu." Hugo Bähr aus Rodenberg war mit seiner Frau Margrit gekommen. Zum ersten Mal sei er bei Walt Kracht. Er wolle sich einfach mal überraschen lassen, meinte der Rodenberger, der in der fünften Reihe saß. Eines störte Bähr jedoch, noch bevor Kracht überhaupt die Bühne betreten hatte. Wieso müsse sich der Orchesterleiter "Walt" nennen" Als Walter, wie dieser ja richtig heißt, könne er doch auch erfolgreich sein. Da müsse man doch nicht den Namen "verstümmeln", zeigte sich Bähr kritisch. Das Konzert schien dem Rodenberger, dessen Beifall nach zu urteilen, aber dennoch gefallen zu haben.



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