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Am 6. Juni auf dem Rintelner Marktplatz - 5000 Besucher erwartet / Pop statt "Preußens Gloria"

Bigband spielt für Jugendarbeit der Feuerwehr

Rinteln (ur). Richtig Party machen können die Rintelner am 6. Juni mit ihren Gästen aus nah und fern auf dem Marktplatz - und die Musik dazu liefert eins der besten Showorchester Europas, nämlich die Bigband der Bundeswehr mit ihren 33 Solisten unter ihrem neuen Leiter Christoph Lieder.

veröffentlicht am 01.03.2008 um 00:00 Uhr

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Ob beim Sommerfest des Bundespräsidenten, beim Presseball oder in diplomatischer Mission irgendwo zwischen New York, Moskau oder Tokio - wo es etwas zu feiern gibt, sind diese Vollblutmusiker zur Stelle - und diesmal rücken sie mit über acht Tonnen Equipment Spitzentechnik an, um den Auftakt des diesjährigen Kreisjugendzeltlagers der Feuerwehr "einzublasen". Für Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Lohmann nicht nur eine besondere Anerkennung der Jugendarbeit, sondern auch ein "warmer Regen", denn bei den Konzerten der Bigband wird regelmäßig unter Einsatz von allerhand Prominenz für soziale Zwecke gesammelt - und das wird diesmal die vielseitige Arbeit der Jugendfeuerwehr sein. Bis zu 5000 Menschen werden für diesen Gala-Abend der populären Unterhaltung zwischen Swing, Rock und Pop erwartet - eine gewaltige logistische Aufgabe, in die Lohmann mit seinem Team die Stadt, Pro Rinteln, die Polizei, die Schaumburger Zeitung und viele weitere Partner einbinden konnte. Nachdrücklich versichert Pressechef Thomas Ernst: "Wer da kommt, um Preußens Gloria oder andere Märsche zu hören, wird sicher nachhaltig enttäuscht. Das Orchester orientiert sich neben der Pflege des Erbes der klassischen Bigbands voll auf die aktuellen Entwicklungen im Popbereich mit Arrangements, die eigens auf diese Musiker zugeschnitten werden und damit in absoluter Topqualität präsentiert werden." Längst wird die Crew nicht mehr vorrangig aus dem Stamm der Bundeswehrmusikzüge angeheuert, sondern auf dem Markt der Top-Solisten der Unterhaltungsmusik eingekauft: "Dabei haben die einzelnen Instrumentengruppen ein erhebliches Mitspracherecht, denn in dieser Szene kennen sich alle, die an der Spitze sind." Dass diese Starinstrumentalisten sich auf die Eingruppierung in den mittleren Dienst einlassen, hat zum einen damit zu tun, das es kaum noch ganzjährige Beschäftigungsträger für diesen Sektor gibt, zum anderen aber auch mit dem guten Ruf des Ensembles und der Möglichkeit, im Rahmen des Zeitbudgets auch noch bei anderen Bandprojekten, bei Platten-, Funk- oder Fernsehproduktionen mitzuwirken. Ergänzt und zugleich bereichert wird das Ensemble durch die in jeder Hinsicht farbige Sängerin Bwalya aus Sambia, die vor einigen Jahren beim beifallumjubelten Konzert in Bückeburg noch unter dem Namen Clare Amakumbi auftrat, inzwischen aber auch in ihrem Künstlernamen ihre afrikanischen Wurzeln noch prägnanter herausstellen will. "Das Beste, was mir je eine Frau um die Ohren gehauen hat!", urteilte übrigens vor Jahren der Schreiber dieser Zeilen voller Enthusiasmus!



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