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Samtgemeinde Rodenberg plant Aktion gegen Vandalismus / Eintrittpreise bleiben gleich / Rodenberger Bad verliert 2006 Besucher

Big Brother kommt: Kameras für die Freibäder - zur Sicherheit

Samtgemeinde Rodenberg. Um dem Vandalismus in den Freibädern entgegenzutreten, werden ab diesem Sommer Überwachungskameras im Mineralbad Lauenau und im Rodenberger Bad installiert. Die Verwaltung hatte in der Vergangenheit einige Schäden in den Bädern zu beklagen. Mit Hilfe der Kameras soll der nächtlichen Zerstörungswut ein Ende gemacht werden.

veröffentlicht am 15.02.2007 um 00:00 Uhr

"Wir werden zur Sicherheit Kameras installieren", teilte Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann mit. Immer wieder habe es die Samtgemeinde erlebt, dass nächtliche Besucher Gegenstände wie Papierkörbe und sogar Betonteile in die Becken werfen. Unbekannte hatten sich einen Spaß daraus gemacht, mit Werkzeug von einer angrenzenden Baustelle Betonstützen loszuhackenund in das Lauenauer Becken zu werfen. Die Kameras sollen solche Auswüchse verhindern. "Die Kosten für die Technik sind nicht mehr so wild", sagt Heilmann zur Investitionshöhe. Die Eintrittspreise bleiben gleich. 2006 hatten 48 714 Gäste das Mineralbad besucht, rund 60 000 Euro betrug die Einnahme. Durch die späte Öffnung des Rodenberger Bades sind die Zahlen dort im Vergleich zu den Vorjahren geringer. 17 248 Besucher zählte das Bad 2006. Die Einnahmen beliefen sich auf rund 19 600 Euro. Auch dieÖffnungszeiten von 10 bis 19 Uhr sollen bleiben.

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