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Problemzone Ortseinfahrt: Steigt der Verkehr aus Riepen an?

BiB 65 auch für Beckedorf aktiv

Beckedorf (bes). Kopfzerbrechen bereitet der Bürgerinitative "Hände weg von der B 65" (BiB 65) die Stilllegung der Zufahrt von Riepen auf die B 65. Nach Meinung der BiB 65-Vorsitzenden Johanna Freudenreich wird dies die Unfallgefahr in Beckedorf erhöhen. Sie befürchtet, dass zahlreiche Autofahrer fortan durch das Beckedorfer Unterdorf zur B 65 fahren, anstatt die neue Zufahrt bei Algesdorf zu benutzen.

veröffentlicht am 13.08.2008 um 00:00 Uhr

Am Beckeorfer Ortseingang befinden sich der Sportplatz, die Schule und der Kindergarten. Da ein Drittel ihrer Mitglieder aus Beckedorf kommt, sieht sich die Bürgerinitiative in die Pflicht genommen, auch für den Bereich aktiv zu werden. Bisher könne die Bürgerinitiative mit dem Erreichten zufrieden sein: Durch konstruktive Kritik sei es ihr gelungen, ihre Wünsche bei der Planung des neuen Bundesstraßenverlauf einfließen zu lassen. Über eine Veränderung ist die BiB 65 jedoch nicht glücklich: die Stilllegung der Straße zwischen Riepen und der B 65. Das sei einer der Juckepunkte, erklärt Hans Bielefeld, Mitglied der Bürgerinitiative und im Gemeinderat in Heuerßen/Kobbensen. Nur wenige Autofahrer, die von Riepen, Rehren oder Ohndorf in Richtung Stadthagen unterwegs seien, würden den Weg über die Algesdorfer Kreuzung zur Bundesstraße nehmen. "Der Rest fährt durchs Beckedorfer Unterdorf, an der Jahnstraße vorbei. Dort sind die Schule, der Kindergarten und der Sportplatz", erläutert Bielefeld. Und Kinder seien im Straßenverkehr besonders gefährdet, ergänzt die BiB 65-Vorsitzende Freudenreich. Eine Lösung für das Problem hat die Bürgerinitiative indes noch nicht gefunden. Sie hoffe aber genauso wie beim Ausbau des Bundesstraßenabschnitts bei Kobbensen auf eine konstruktive und kritische Zusammenarbeit mit den Planern. Schließlich sei man auch mit dem Bau der Fußgängerampel und der Verlängerung der Ampelphase für Fußgänger an der B 65 in Beckedorf sehr zufrieden.



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