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BfS ist gegen Kreisel bei Hagemeyer

Stadthagen (ssr). Es gibt ersten Widerspruch gegen den von Bürgermeister Bernd Hellmann (SPD) vorgeschlagenen "Hagemeyer-Kreisel". In einer Pressenotiz mutmaßt Detlef Schröter namens der "Bürger für Stadthagen" (BfS), Hellmann sei "unterbeschäftigt". Denn: "Wie sonst ist es zu erklären, dass er plötzlich in alten Ratsbeschlüssen gräbt und angestaubte, zu früherer Zeit auf breiter Front abgeschmetterte Vorhaben seiner eigenen Partei ans Licht befördert?"

veröffentlicht am 01.06.2007 um 00:00 Uhr

Der vom Bürgermeister ins Gespräch gebrachte Walldurchbruch sei damals bei allen Parteien, "auch bei der SPD", so Schröter, sehr umstritten gewesen. Zudem sei er damals vom Denkmalschutz als "völlig abwegige Idee bewertet" worden. Die BfS räumt ein, dass der "Hagemeyer-Kreisel" als eine mögliche Option in das Konzept "Vitale Innenstadt" aufgenommen worden war - allerdings in Abhängigkeit von einer besseren Haushaltslage. Schröter dazu weiter: "Ob die derzeitige Finanzsituation allerdings eine weitere Fehlkalkulation wie beim Kreisel an der Oberntorstraße verträgt, wagen wir zu bezweifeln. Für diesen waren 100 000 Euro städtische Mittel veranschlagt, benötigt wurden 340 000 Euro." Abschließend verweist Schröter auf einen Vorschlag der BfS aus dem Jahr 2003, die Marktstraße zu einem Fußgänger-Boulevard auszubauen. Damals habe Hellmann den Vorstoß abgelehnt, "wohl weil er nicht von ihm oder seiner Partei entwickelt wurde, sondern von uns". Nun mache er ihn selber zum Teil seineseigenen Konzepts. Doch gerade wenn durch einen Boulevard die Attraktivität der Innenstadt gesteigert würde, argumentiert Schröter, wäre ein Walldurchbruch gar nicht mehr nötig.



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