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Corona-Krise

Bezug zur Realität verloren

Zu: „Corona-Krise“ vom 24. April
Wie mir scheint, ist in diesen Coronazeiten doch einiges verloren gegangen, unter anderem der Bezug zur Realität. 16 Bundesländer, 16 MP, und immer noch keine Einigung. Das ist mehr als peinlich.

veröffentlicht am 29.04.2020 um 22:43 Uhr

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Jeder kocht seine eigene Suppe. Das ist mehr als fatal.

Vermehrte Käufe von Alkohol und Kondomen. Kann man auch Verstand kaufen? Denn das wäre dringender. Wir leiden unter diesen Umständen, Ausgehverbot, Maskenpflicht, Abstandsregelungen, Kontaktverbot. Bisher sind wir doch gut damit gefahren, Deutschland hat im Vergleich zu den übrigen Staaten dieser Welt eine sehr geringe Todesrate (obwohl diese auch noch zu viele sind). Und jetzt plötzlich, weil irgendein sich wichtignehmender Politiker nach mehr Freiheit schreit, ziehen so viele nach, was völlig unverständlich ist. In Amerika will sogar der Präsident Desinfektionsmittel spritzen lassen, er habe gehört, damit werden die Viren abgetötet(!). Ich möchte diejenigen hören und sehen, die nach mehr Freiheit und weniger Verbote schreien, wenn in ihrer Familie plötzlich Todesfälle durch das Virus auftreten. Was dann kommt ist klar: Der Staat hat versagt, er hätte rigoros die Verbote durchsetzen müssen. Ist das logische und vernünftiges Denken ausgeschaltet worden? Warum will man den mühsam erreichten Status gefährden? Auch ich wünsche mir wieder die Kontakte mit Freunden, auch ich vermisse den Besuch im Restaurant, ich möchte auch wieder ohne Maske mich bewegen können, auch ich möchte wieder die Nähe der Menschen spüren. Aber mein Verstand funktioniert im Gegensatz zu anderen gut und der sagt, das geht momentan nicht. Meine Bitte an alle, die schreien und zetern nach Freiheit, Aufhebung verschiedener Verbote: Denkt nach und setzt euren Verstand ein. Wenn jetzt ein Rückschlag erfolgt, was kommt dann?



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