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Bückeburg gegen Friesen Lembruch / Pollhagen-Nordsehl gegen Heeßel

Bezirksoberliga-Duo unter Zugzwang ASC und VfL brauchen drei Punkte

Frauenfußball (pm). Der Blick auf die Tabelle ist für die beiden Schaumburger Bezirksoberliga-Teams derzeit alles andere als erbaulich. Der VfL Bückeburg als Letzter ist die einzige Mannschaft der Liga ohne Punktgewinn, der ASC Pollhagen-Nordsehl weist nur drei Punkte mehr auf und ist nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vom Heeßeler SV auf dem zweiten Abstiegsplatz getrennt. Am Wochenende stehen für beide Teams Heimspiele gegen Mannschaften aus dem unmittelbaren Umfeld der Tabelle auf dem Plan. "Da ist ein Sieg Pflicht", wie VfL-Sprecher Gerhard Hävemeier sagt, ohne Punkte aus diesen Partien wird die Situation für beide Teams noch bedrohlicher.

veröffentlicht am 23.09.2006 um 00:00 Uhr

Anika Hävemeier (l.) gehört zu den Stützen im Team des VfL Bücke

Mit dem Heeßeler SV kommt am heutigen Sonnabend um 16 Uhr die "Schießbude" der Liga nach Pollhagen. Für den ASC, der bislang nur nach Standardsituationen getroffen hat, könnte dies nun endlich der Gegner sein, um auch aus dem Spiel heraus erste Torerfolge zu erzielen. Doch ASC-Sprecher Carlo Steinberg warnt vor dem erfahrenen HSV: "Es muss auch der Letzten begreiflich werden, dass wir diesen Gegner nicht unterschätzen dürfen", sagt er. "Eine Niederlage gegen Heeßel wäre eine Riesenenttäuschung." Um diese Enttäuschung zu vermeiden und nicht auf einen Abstiegsplatz abzurutschen, muss die Elf aufjeden Fall an die gute kämpferische Leistung aus der Partie bei Hannover 96 (1:4) anknüpfen. Denn eines ist sicher: Auch der bislang oft schwach spielende HSV wird in Pollhagen keine Geschenke verteilen. Außer Alex Schulze hat Spielertrainerin Kathrin Piel den Kader komplett zusammen. Das würde VfL-Trainer Thomas Rudolf vor der Partie gegen den SV Friesen Lembruch am Sonntag um 11 Uhr auch gern sagen. Aktuell fehlen ihm Neuzugang Pia Gellermann, die zur Verbands-Juniorinnenauswahl berufen wurde, und Lena Spitzer, die im Prüfungsstress steckt. Dass Rudolf diese Ausfälle aus dem Mädchenteam auffüllen muss, liegt daran, dass der ohnehin knappe Kader des VfL aus verschiedenen Gründen nicht mehr dem entspricht, was der Coach vor der Saison angenommen hat. Am vergangenen Wochenende musste der VfL die Partie in Sulingen mit nur acht Aktiven kampflos abgeben. "Wir brauchen neue Spielerinnen für unseren Kader", sagt Hävemeier. Mittelfristig sollen auch ehemalige Spielerinnen reaktiviert werden, um den drohenden Abstieg zu vermeiden und den Spielbetrieb des Teams zu sichern. Sportlich gibt es dafür nur eine Lösung: Punktesammeln und möglichst zwei Teams hinter sich lassen. Die ersten drei Zähler will sich die Elf gegen den Aufsteiger am Sonntag sichern.

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